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Preis des Kulturamts 2022: Oscar-Preisträger Christoph Lauenstein

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat den Preis des Kulturamts im Rahmen des Trickfilmfestivals an Oscar-Preisträger Christoph Lauenstein verliehen.

Christoph Lauenstein, geboren 1962 in Hildesheim, studierte Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel bei Professor Paul Driessen. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Wolfgang Lauenstein schuf er den Animationsfilm "Balance", für den sie 1990 den Oscar für den besten animierten Kurzfilm erhielten. Im selben Jahr wurde Balance auch bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises mit dem Filmband in Silber in der Kategorie "Kurzfilme" ausgezeichnet.

Christoph Lauenstein arbeitet zusammen mit seinem Zwillingsbruder Wolfgang Lauenstein in Hamburg. In ihrer eigenen Filmproduktion entwickeln und produzieren sie seit 1990 animierte Werbespots für internationale Kunden - Nike, Coca-Cola, Smarties, Telekom, Tchibo, Saturn - und TV-Produktionen, zum Bespiel für MTV oder für das Zeit-Magazin. Dabei sind sie den klassischen handgemachten Animationstechniken Claymation, Stoptrick und Puppentrick treu geblieben.

Verleihung am 25. Juni 2022 beim Trickfilmfestival

Christoph Lauenstein ist auf die Entwicklung von abendfüllenden CGI-Animationsfilmprojekten spezialisiert. In den Jahren 2015 bis 2018 entstanden die zwei ersten Langfilme "Luis und die Aliens" und "Die sagenhaften Vier".

Die Verleihung des Preises des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden fand am Samstag, 25. Juni, um 17.30 Uhr im Rahmen der Veranstaltung "Best of International Animation 2020/2021" im Schloss Biebrich statt. Christoph Lauenstein war persönlich anwesend und stellte den neuen Kurztrickfilm "People in Motion" vor. Der Film wurde im Wettbewerb des Trickfilmfestivals gezeigt.

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