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Audiolesung von Alexandra Finder aus Titeln des CulturBooks Verlags

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Literaturhaus Villa Clementine e.V. präsentiert das Literaturhaus Wiesbaden zwei digitale Lesungen zu Autorinnen des CulturBooks Verlags.

Je ein Auszug aus den Erzählbänden "Was es bedeutet, wenn ein Mann aus dem Himmel fällt" von Lesley Nneka Arimah sowie "Von der Notwendigkeit, den Weltraum zu ordnen" von Pippa Goldschmidt ist abrufbar.

Gelesen werden die beiden Kurzgeschichten von der Schauspielerin Alexandra Finder, die unter anderem aus zahlreichen Tatort-Folgen bekannt ist und mehrere Jahre fest am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert war. Rita Thies, Vorsitzende des Fördervereins, führte zudem ein Interview mit Pippa Goldschmidt über ihren Erzählband und ihr Leben als Neu-Frankfurterin, das Interview ist als pdf-Datei zu finden.

Mitbegründerin des CulturBooks Verlags ist die Autorin und Übersetzerin Zoë Beck, die 2019 das Wiesbadener Krimistipendium innehatte. Gemeinsam mit Jan Karsten nimmt Zoë Beck überwiegend zeitgenössische, internationale Prosa aus allen Teilen der Erde ins Programm, vielfach übersetzt sie selbst. 2019 wurde der CulturBooks Verlag mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet.

Über Lesley Nneka Arimah

Die Autorin Lesley Nneka Arimah wurde 1983 in London als Kind nigerianischer Einwanderer geboren. Zum Studieren zog es sie in die USA, wo sie heute lebt und arbeitet. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche internationale Preise. Der Erzählband "Was es bedeutet, wenn ein Mann aus dem Himmel fällt" ist ihr Debüt. In der daraus entnommenen Geschichte "Die Zukunft sieht gut aus" erzählt sie vom Leben zweier Schwestern im Wurfschatten des Biafra-Kriegs Anfang der 1970er-Jahre in Nigeria, die mit Armut, unaufgearbeiteten Familienspannungen und patriarchalem Machtmissbrauch zu kämpfen haben.

Über Pippa Goldschmidt

Pippa Goldschmidt wuchs in London auf und ist Absolventin des renommierten Master-Kurses "Creative Writing" an der Universität Glasgow. Zuvor promovierte sie in Astrophysik und arbeitete mehrere Jahre als Astronomin. 2013 veröffentlichte sie mit "Falling Sky" ihren ersten Roman, 2015 erschien er in deutscher Sprache. Die Erzählung "Der erste Stern" wurde 2018 in ihrem Sammelband "Von der Notwendigkeit, den Weltraum zu ordnen" im Cultur-Books Verlag veröffentlicht und verbindet Naturwissenschaft und Literatur innovativ mitei-nander. Schauplatz der Geschichte ist eine Sternwarte in Edinburgh, die im Mai 1913 Ziel eines Bombenanschlags wurde. Verantwortlich sollen Anhängerinnen der Frauenrechtsbewegung gewesen sein, jedoch konnten die Täterinnen niemals gefasst werden.

Über Alexandra Finder

Alexandra Finder arbeitet seit 2008 als freischaffende Schauspielerin an Theatern und für Filmproduktionen. Davor war sie festes Ensemblemitglied des Staatstheaters Wiesbaden unter der Intendanz von Manfred Beilharz. Als Gast spielte sie unter anderem am Deutschen Theater in Berlin und dem Schauspiel Frankfurt. Dabei verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Jürgen Kruse. Für ihre Hauptrolle in dem Kinofilm "Die Frau des Polizisten", der seine Weltpremiere 2013 auf den Internationalen Filmfestspielen in Venedig hatte, erhielt sie mehrere Preise.

Die beiden Kurzgeschichten wurden mit freundlicher Genehmigung des CulturBooks Verlags zur Verfügung gestellt.


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