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Hanne Ørstavik liest aus "Die Zeit, die es dauert"

Die norwegische Autorin Hanne Ørstavik liest am Dienstag, 8. Oktober, um 19.30 Uhr aus "Die Zeit, die es dauert". Es moderiert und übersetzt Margarete von Schwarzkopf. Die Lesung übernimmt Birgitta Assheuer.

Eine konzentrierte und kraftvolle Sprache sowie psychologisch dicht erzählte Handlungen zeichnen Hanne Ørstaviks Romane aus. In ihrer Heimat wird sie damit als Virtuosin des ausdrucksstarken Minimalismus gefeiert. Sie führt ihre Leserschaft tief hinein in Leben und Seele ihrer Protagonisten – Einblicke, die ebenso intim wie intensiv sein können.

Dabei fühlt man sich nicht selten an Kafka erinnert, wenn über den Alltag der Figuren plötzlich Unheimliches hereinbricht. Mit "Die Zeit, die es dauert" schließt sie die thematische Trilogie, die sie 1997 eröffnete, ab. Wie in den vorangegangenen Bänden, "Liebe" und "So wahr wie ich wirklich bin", stehen hier Personen im Mittelpunkt der Erzählung, die zwar durch Liebe und Zuneigung miteinander verbunden sind, zwischen die sich aber dennoch Störelemente drängen.

Im Abschlussband der Trilogie sind es die Kindheit und Jugend, die in der dreißigjährigen Signe fortleben und als Nichtvergangenes zur Belastungsprobe werden.

Über die Autorin

Hanne Ørstavik, 1969 in der Finnmark geboren, veröffentlichte 1994 ihr Debüt "Hakk" ("Schnitt"). Im Jahr 2004 erhielt sie den renommierten Brageprisen, drei Jahre später folgte der Preis des großen norwegischen Verlags Aschehoug. Heute zählt sie zu den bedeutendsten Autorinnen der norwegischen Gegenwartsliteratur.

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