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Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden

Unter dem Motto "Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden" steht die Ausstellung im Museum Wiesbaden, die vom 17. September bis 27. März 111 Werke des Künstlers aus dem Sammlungsbestand zeigt.

100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden — anlässlich dieses Jubiläums präsentiert das Museum Wiesbaden in der Sonderaus­stellung "Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden" erstmals alle 111 Werke des Künstlers und Wahl-Wiesbadeners Alexej von Jawlensky aus dem eigenen Samm­lungsbestand: von den frühen expressiven Köpfen bis hin zum seriellen Werk.

Mit der Ausstellung möchte das Museum Wiesbaden Geschichten rund um den Künstler auch in die Stadt hinaustragen. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir an vielen Standorten, die bedeutend für Alexej von Jawlensky waren, Stationstexte anbringen und an manch einer Station auch die ein oder andere Anekdote erzählen.

Alexej von Jawlensky in Wiesbaden

Vor 100 Jahren — im Juni 1921 - traf Alexej von Jawlensky (1864 bis 1941) sehr spontan die Entscheidung, sich in Wiesbaden niederzulassen. Alles, was in den Jahren bis zu seinem Tod geschah, ist Thema der Jubiläumsausstellung. Es gab viele Erfolge. Er wurde neben Kandinsky, Klee und Feininger Teil der Künstlergruppe "Die Blaue Vier" und in Amerika populär. Aber Ende der 1920er-Jahre erkrankte er an Arthrose, die Nationalsozialisten stempelten ihn als „entartet“ ab, das Museum Wiesbaden gab seine Werke ab.

Nach dem Krieg wurde Jawlensky einer der identitätsstiftenden "Söhne" der Stadt, sein Leben wurde erforscht und seine Kunst gesammelt. Die 111 Werke im Bestand des Museums, die sein gesamtes Schaffen von den frühen expressiven Köpfen bis zum seriellen Werk umreißen, werden erstmals komplett präsentiert.

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