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August Macke "Paradies! Paradies?"

Die Ausstellung "Paradies! Paradies?" mit Werken von August Macke ist bis zum 9. Mai 2021 im Museum Wiesbaden zu sehen. Vor dem Besuch muss online ein Zeitfenster gebucht werden.

Zwischen Krieg und der Sehnsucht nach einer idyllischen Welt – die Arbeiten des Malers August Macke erzählen von Reisen in ferne Länder, dem Zauber des Alltags und einer vermeintlich heilen Welt. "Paradies! Paradies?" stellt bis zum 9. Mai 2021 80 Werke aus allen Schaffensphasen des Bonner Expressionisten vor – darunter auch 16 Gemälde und Aquarelle, die bereits 1920 im Museum Wiesbaden gezeigt wurden. Ergänzt wird die Schau mit 23 Werken von "Rheinischen Expressionisten", die von Macke inspiriert wurden.

Umfassende Retrospektive

August Macke (1887–1914), einer der bedeutendsten deutschen Expressionisten am Beginn des 20. Jahrhunderts, verlor sein Leben schon mit 27 Jahren im ersten Weltkrieg. Nach dem Krieg wurde von seiner Frau Elisabeth aus dem Nachlass des Künstlers eine "August Macke Gedächtnis-Ausstellung" mit über 190 Werken organisiert, die im Herbst 1920 auch im Museum Wiesbaden gastierte. Anlässlich dieser vor 100 Jahren durchgeführten umfassenden Retrospektive präsentiert das Museum Wiesbaden in enger Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn August Macke in all seiner Vielfältigkeit.

Stilistische Entwicklung wird nachvollziehbar

In der Ausstellung wird Mackes stilistische Entwicklung nachvollziehbar: Ausgehend vom impulsiven Impressionismus eines Lovis Corinth, der kurzzeitig in Berlin sein Lehrer war, trug er durch seine Begegnung mit dem Fauvismus und Futurismus in Paris (Henri Matisse, Robert Delaunay) und die Zugehörigkeit zur 1911 in München gegründeten Künstlergruppe "Der Blaue Reiter" um Wassily Kandinsky und Franz Marc einen entscheidenden Beitrag zum künstlerischen Aufbruch nach der Jahrhundertwende bei.

Die Wiesbadener Ausstellung beleuchtet anhand sorgfältig ausgewählter Beispiele alle Schaffensphasen August Mackes. Darüber hinaus werden zudem die Medien vorgestellt, in welchen der Künstler tätig war – vom Gemälde über die Zeichnung zur Druckgrafik und Skulptur bis hin zu den atmosphärischen Aquarellen, die vom Thuner See in der Schweiz stammen oder während der berühmten Reise mit Paul Klee und Louis Moilliet im afrikanisch-orientalischen Tunis (April 1914) entstanden waren.

In Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn. Unterstützt durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Kostenloser Audioguide

Mehr über August Macke, sein Werk und sein Leben kann man im kostenlosen Audioguide zur Ausstellung erfahren, der über den untenstehenden Link heruntergeladen werden kann.

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Besucherin vor August Mackes "Stillleben mit Apfelschale und japanischem Fächer" von 1911. wiesbaden.de / Foto: Kunstmuseum Bonn / Reni Hansen
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