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Exquisit - Kunst des 19. Jahrhunderts

Das Museum Wiesbaden erhält eine neue Schenkung von Jan und Friederike Baechle. Diese wird bis zum 26. September 2021 im Museum Wiesbaden unter dem Titel "Exquisit - Kunst des 19. Jahrhunderts" gezeigt.

Das Museum Wiesbaden erhält eine umfangreiche Schenkung des Ehepaars Jan und Friederike Baechle. Insgesamt 30 Werke vermachte das Ehepaar dem Museum Wiesbaden. Die Schenkung erweitert den Museumsbestand um bedeutende Werke des 19. Jahrhunderts. Diese Schenkung wird mit der Sonderausstellung "Exquisit - Kunst des 19. Jahrhunderts" gewürdigt. Die Präsentation schließt an die Räume der Sammlung Alte Meister an und gibt mit Spitzenwerken -  darunter Porträts, Gemälde mit idyllischen Landschaften und fernen Reisen bis hin zu Stillleben -  einen Überblick über die bedeutendsten Maler der Region Frankfurt Rhein-Main. 

Die Schenkung der bislang privaten Kunstsammlung von Jan und Friederike Baechle erfolgte am 24. Dezember 2020 mit den Worten des Sammlers "das ist es jetzt".  Die Werke der Sammlung sind eine bedeutende und hochqualitative Ergänzung des Museumsbestands des 19. Jahrhunderts. Dank dieser großzügigen Geste kommt das Museum der Schaffung einer Galerie des 19. Jahrhunderts einen weiteren großen Schritt näher, mit der man an die Gründerzeit des Museums anschließt und die kunsthistorische Entwicklung zu Jugendstil und Moderne anschaulich machen will. 

Ausstellung Exquisit

Um Baechles Schenkung zu feiern, wurde die Ausstellung "Exquisit" eingerichtet, die ursprünglich zum 80. Geburtstag des Stifters Ende des vergangenen Jahres eröffnet werden sollte. Dies war aufgrund der Pandemie leider nicht möglich. In der Hoffnung, dass sie noch ein großes Publikum finden wird, ist sie nun bis zum 26. September 2021 verlängert.

  • "Es ist eine Genugtuung, meine Sammlung in guten Händen zu wissen, gepflegt, aufbewahrt und beschützt", so Jan Baechle in einem Interview 2020. 

Max Liebermann, Carl Morgenstein, Anton Burger, Heinrich Hasselhorst, Eugen Spiro, Hans Thoma -  die Liste der Künstler, von denen die Werke der Sammlung Baechle stammen, ist ebenso lang und wie eindrucksvoll. Viele der Künstler stammen aus dem Rhein-Main-Gebiet und haben die Region zum Zentrum ihres Schaffens gemacht. Zu den Hauptwerken zählen Hans Thomas "Erinnerung an Orte" von 1874 oder Wilhelm Trübners "Unbekannte Dame nach rechts" von 1882. Vor allem die Kronberger Malerkolonie bildet einen Schwerpunkt der Baechleschen Sammlung, die sich nahtlos in den bestehenden Museumsbestand einfügt. Die Werke der Sammlung reichen von der Romantik bis zum Realismus und zeugen von den gesellschaftlichen Veränderungen dieser Zeit und sind bis September in der Ausstellung Exquisit - Kunst des 19. Jahrhunderts vereint. 

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