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Mittsommernacht: Harald Sohlberg

Bis zum 27. Oktober zeigt das Museum Wiesbaden die Ausstellung "Harald Sohlberg - ein norwegischer Landschaftsmaler um 1900" in enger Kooperation mit dem Nationalmuseum Oslo.
Das Museum Wiesbaden zeigt in enger Kooperation mit dem Nationalmuseum Oslo anlässlich des 150. Geburtstags des norwegischen Künstlers Harald Sohlberg (1869 bis 1935) die erste Retrospektive des Malers auf dem europäischen Festland. Sohlberg, der ein Zeitgenosse und Freund Edvard Munchs (1863 bis 1944) war, hat mit seinem Hauptwerk "Winternacht in Rondane", an dem er zwischen 1899 und 1914 über 15 Jahre arbeitete, ein Bild geschaffen, das die "Seele" der Norweger noch heute im Kern berührt. Es wurde von den Bürgerinnen und Bürgern in den 1990er-Jahren zum beliebtesten Gemälde des Landes gewählt.

Ikone der norwegischen Kunst

Diese Ikone der norwegischen Kunst, die seit der Erwerbung durch das Nationalmuseums im Jahr 1918 noch nie ausgeliehen war, in Wiesbaden zu präsentieren, ist außergewöhnlich.

Wie sehr Harald Sohlberg mit der deutschen Malerei verbunden ist, zeigt ein Blick auf seinen Lebenslauf: Sohlberg hat in Kristiania/Oslo (1885) begonnen zu malen und machte im Anschluss daran internationale Erfahrungen, unter anderem in Kopenhagen (1891), Paris (1895) und Weimar (1896/97). Auf den Spuren seines Landsmannes Johann Christian Clausen Dahl (1788 bis 1857), der über 30 Jahre in Dresden lebte, hat er auch die Malerei des großen deutschen Romantikers Caspar David Friedrich (1774 bis 1840) kennengelernt.

Sohlberg, der künstlerisch zwischen Tradition und Moderne steht, vereint in seinen Bildern einerseits Romantik, Symbolismus und Jugendstil, andererseits kann in ihm aufgrund seiner menschenleeren Landschaften ein Protagonist der progressiven Stilrichtung „Neue Sachlichkeit“ erkannt werden. Die Ausstellung umfasst 66 Werke (davon 56 Gemälde) und bildet Sohlbergs Entwicklung repräsentativ ab, von seinen frühesten Arbeiten als 20-Jähriger bis zu seinem letzten Lebensjahr.

Schirmherr der Ausstellung ist Ministerpräsident Volker Bouffier. Die Ausstellung ist in enger Kooperation mit dem Nasjonalmuseet Oslo und der Dulwich Picture Gallery, London entstanden. Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und die Sparebankstiftelsen DnB.

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