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Von Kühen, edlen Damen und verzauberten Landschaften

"Von Kühen, edlen Damen und verzauberten Landschaften. Oder von der Liebe zur Malerei: Neues aus dem 19." ist Titel der Ausstellung, die bis zum 26. September im Museum Wiesbaden zu sehen ist.

Bis zum 26. September 2021 zeigt das Museum Wiesbaden in der neuen Sonderausstellung "Von Kühen, edlen Damen und verzauberten Landschaften. Oder von der Liebe zur Malerei: Neues aus dem 19." über 140 Schätze der museumseigenen Sammlung, darunter zahlreiche Neuerwerbungen, frisch restaurierte, noch nie gezeigte oder schon lange nicht mehr präsentierte Gemälde, Druckgrafiken und Bronzen. Ergänzt wird dieser Bestand um Keramiken und Porzellanfiguren aus zwei Wiesbadener Privatsammlungen, welche die Ausstellung um neue künstlerische Perspektiven für die Zeit um die Jahrhundertwende erweitern. Mit der Schau feiert das Museum Wiesbaden auch die Wiedervereinigung von Heinrich Vogelers Jugendstil-Hauptwerken "Heimkehr" und "Abschied" und lädt die Besucherinnen und Besucher mit der zeitgleichen Eröffnung der Ausstellung "Exquisit - Kunst des 19. Jahrhunderts" im Kontext der Erstpräsentation der Schenkung Jan und Friederike Baechle auf eine Reise ins 19. Jahrhundert ein.

Kaum ein Jahrhundert hat die Welt so radikal und umfassend verändert, wie das 19. Jahrhundert. Diese Zeit war durchdrungen von gesellschaftlichen Spannungen, übersteigertem Hochmut und der Ernüchterung nach dem Fall. Die Schau "Neues aus dem 19." wirft die Frage auf, wie sich die Kunst in einem sich politisch und gesellschaftlich selbst suchenden Deutschland verhielt und welche Rolle sie in dieser komplexen nervösen Zeit einnahm.

Die Ausstellung ist in Gattungen gegliedert, um dieser Fragestellung auf den Grund zu gehen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Ringen innerhalb des damaligen akademischen Betriebs, mit seinem Bestreben am Bestehendem festzuhalten, während einige Künstlerinnen und Künstler versuchten, daraus auszubrechen oder den Gang durch die Institutionen wählten, um Veränderungen zu erreichen. Versammelt werden in der Ausstellung malerische Landschaftsansichten, Genrebilder, Historiengemälde, Landidyllen mit Nutztieren oder Darstellungen feiner Damen.

Große Namen darunter Carl Spitzweg, Hans Makart, Heinrich Vogeler, Johann Friedrich Voltz oder Hans Thoma aber auch viele heute weniger bekannte Künstlerinnen und Künstler, die es zu erforschen gilt, zeugen von einer vielschichtigen Lebendigkeit des 19. Jahrhunderts.

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