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Sechstes Meisterkonzert im Kurhaus

Beim sechsten Meisterkonzert am Dienstag, 3. März, sind zwei atemberaubende Solistinnen mit zwei herausragenden Konzerten zu Gast im Kurhaus: Bomsori Kim und Olga Scheps.

Aus der 500.000-Einwohner-Stadt Poznań reisen die Philharmoniker nach Wiesbaden mit Werken dreier polnischer Komponisten, die sich alle fern der Heimat als Künstler etablierten.

Über Olga Scheps sagte der Kritiker-Papst Joachim Kaiser: "So habe ich Chopin noch nie gehört." Sie ist eine Poetin am Klavier. Ihr emotionales Spiel, ihre Ausdrucksstärke, kombiniert mit technischer Souveränität erkannte ihr Förderer Alfred Brendel früh – mit diesem Talent ist sie prädestiniert für Chopins 1. Klavierkonzert.

Über Bomsori Kim

In Wieniawskis Konzert spürt man den Violinvirtuosen, der Ende des 19. Jahrhunderts die ganze Welt begeisterte. Die Koreanerin Bomsori Kim bringt mit ihrer unbändigen Spielfreude dieses Konzert zum Strahlen. Sie ist vielfache Preisträgerin unter anderem des Wieniawski-, Sibelius-, Tschaikowsky-, Reine-Elisabeth- und Münchner ARD-Musikwettbewerbs. Sie hat ihre ersten Aufnahmen bei den großen Labels Warner Classics und Deutsche Grammophon veröffentlicht.

Ihr Name – "Klang des Frühlings" – ist Programm, wenn sie auf ihrer Guadagnini-Geige singt.

Programm

  • Roman Palester - Hochzeitstänze aus dem Ballett "Pieśń o ziemi"
  • Henryk Wieniawski - Violinkonzert Nr. 2 d-moll op. 22
  • Frédéric Chopin - Klavierkonzert Nr. 1 e-moll op. 11
  • Bedřich Smetana - "Die Moldau" aus "Mein Vaterland"

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