Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Kultur
Wo bin ich?
  1. Startseite
  2. Kultur
  3. Theater
  4. Freies Theater Wiesbaden
  5. Widerstand - Der Film

Widerstand - Der Film

So lautet der Arbeitstitel eines ungewöhnlichen Projektes in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Theater- und Filmemacher aus Wiesbaden und Umgebung drehen in der ersten Augustwoche einen Kurzfilm an den originalen Schauplätzen.

"Widerstand - Der Film" - so lautet der Arbeitstitel eines ungewöhnlichen Projektes in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Theater- und Filmemacher aus Wiesbaden und Umgebung drehen in der ersten Augustwoche einen Kurzfilm an den originalen Schauplätzen. Aus einer im Lockdown entstandenen Idee entwickelte sich eine große Crew, die dieses Herzensprojekt umsetzen wird. 14 Schauspielerinnen und Schauspieler sind an diesem Projekt
beteiligt. Hinzu kommen einige Komparsen. Der Filmschauspieler Anton Algrang aus München hat die Regie für dieses Projekt übernommen. Gemeinsam mit Barbara Haker, die bereits ein Theaterstück zu diesem Thema geschrieben und inszeniert hatte, hat er für diesen Film das Drehbuch geschrieben.

Es ist eine ganz bewusste Hommage an die Menschen des Bergkirchenviertels, die während des Nazi-Regimes den Weg des Widerstandes gegen diese Ideologie gegangen sind. Der Kurzfilm beleuchtet vielschichtig und differenziert das Engagement der Menschen in und um die Bergkirche und die Bekennende Kirche in Wiesbaden. Er zeigt ihre persönlichen Schicksale vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges und dass Widerstand eine Haltung ist und auch in kleiner Form einiges bewirken kann. Dieses Projekt ist ein generationsübergreifender Film, der die
Zuschauerinnen und Zuschauer ermutigt, ihren Weg zum eigenverantwortlichen Handeln zu finden.

Basierend auf Augenzeugenberichten und dem über Jahre zusammengetragenen
Recherchematerial des Bergkirchenpfarrers Markus Nett soll dieser Film das Andenken an den Widerstand im Kleinen bewahren. Er soll nicht nur erinnern, sondern auch ermutigen, aktuell auf rechte Tendenzen und Fremdenhass zu reagieren.

Wie bei so vielen Kurzfilmprojekten arbeitet die Crew mit einem kleinen Budget. Das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden und einige Spenden fördern diesen Film. Durch ein Crowdfunding konnte Geld für die Gagen der Schauspielerinnen und Schauspieler gesammelt werden.

Anzeigen