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Die Antigone des Sophokles

Die Antigone des Sophokles wird zum vorläufig letzten Mal am Sonntag, 3. Juni, um 19.30 Uhr auf der Bühne des Kleinen Hauses aufgeführt. Es ist die Hölderlinschen Übertragung für die Bühne zu sehen, die von Bertolt Brecht bearbeitet wurde.

Im Mittelpunkt des Dramas "Antigone" von Sophokles, das im Kleinen Haus aufgeführt wird, steht der Widerstand der Antigone gegen die Gewaltherrschaft Kreons.

Der Konflikt entzündet sich um ein Begräbnis. Antigone will ihren erschlagenen Bruder in allen Ehren begraben, was Kreon dem "Verräter", für den er ihn hält, verweigert. Sie fordert Gerechtigkeit; er lebt in dem Wahn, immer Recht haben zu müssen.

Das 1000-jährige Reich, wie Hitler es sich zurecht phantasierte, lag nach zwölf Jahren in Trümmern, als der Stückeschreiber Bertolt Brecht aus dem amerikanischen Exil nach Europa zurückkehrte. Er fragte sich, wie ein Neubeginn des Theaters inmitten der Reste des Alten aussehen könnte und antwortete mit einem Rückgriff auf einen antiken Stoff, den er bearbeitete. Seine Neufassung der "Antigone des Sophokles", uraufgeführt 1948 in der Schweiz, baut auf der Nachdichtung Hölderlins auf und erzählt eine "höchst realistische Volkslegende". Brecht entmystifiziert den Stoff. Aus einer uralten Sage wird ein aktuelles Drama.

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