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Operette: Candide von Leonard Bernstein

Die komische Operette "Candide" von Leonard Bernstein nach dem Roman von Voltaire ist als Wiederaufnahme am Freitag, 7. Juni, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters zu erleben.

Leben Sie in der besten aller möglichen Welten? Dann haben Sie in Candide einen Kompagnon. Als armer Vetter in die ebenso tiefe wie dünkelhafte Provinz von Irgendwo geraten wird der naive Zeitgenosse von der moralischen Privatlehrer-Instanz Pangloss dazu angehalten, alles was geschieht für die beste aller Fügungen zu halten.

Die literarische Vorlage, Voltaires berühmter Roman, erschien 1759 mit dem Zusatz "... Oder der Optimismus", schon das ein ironischer Hinweis auf die Einbrüche der Realität in Gottes "vollkommenster aller Welten". In einer aufmüpfigen Truppe junger amerikanischer intellektueller Künstler um das musikalische Genie Leonard Bernstein entstand ein Werk voller intelligentem Protest, Satire, Bloßstellung zeitloser Missstände von Borniertheit und Dummheit in der Welt neu. In den Fifties der USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ging es um die Anprangerung der Prozesse gegen unamerikanisches Verhalten. Aber auch heute müssen die Figuren nicht weit suchen, um in absurde Vorgänge und unkontrollierbare Gefahren für sich und ihre Nächsten zu geraten.

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