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Ballett: Liliom

Das Ballett Liliom nach dem Schauspiel von Ferenc Molnár ist am Mittwoch, 12. Juni, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters zu erleben.

Tim Plegge legt seiner neuen Kreation mit dem Hessischen Staatsballett das 1909 entstandene Schauspiel "Liliom" von Ferenc Molnár zugrunde, das einen Blick hinter die Fassade der bürgerlichen Gesellschaft wirft.

Auf der Suche nach einem besseren Leben stellen sich die Protagonisten der Vorstadtlegende die zeitlose Frage, ob sich ein Mensch ändern kann oder ob wir doch immer dieselben bleiben. Wie funktioniert diese Lebensspirale, in der wir immer wieder an den gleichen Themen vorbeikommen und in dieselben Muster verfallen? Können wir etwas tun, um auszubrechen? Und wo führt diese Spirale eigentlich hin? Dem Karussellausrufer Liliom, einem ebenso charmanten wie aufbrausenden Tunichtgut, wird diese Suche zum Verhängnis. Er hat, weil er sich für Julie eingesetzt und gegen die Karussellbetreiberin aufgelehnt hat, seine Arbeit verloren. Julie bleibt bei ihm und verliert deshalb auch ihren Job.

Aber das freie Leben und Lieben jenseits einer vermeintlich heilen bürgerlichen Welt am Existenzminimum scheitert. Da hilft auch Julies bedingungslose Hingabe nichts, die Liliom nur schwer erträgt. Seine liebende Sprachlosigkeit mündet deshalb immer wieder in Gewalt. Als Julie ein Kind erwartet und sich die Lage zuspitzt, lässt sich Liliom zu einem Raubüberfall hinreißen, der misslingt.

Dabei ist er eigentlich überzeugt: "aus einem Hendelfanger und einem nichtsnutzigen Kerl ... da kann auch noch ein Mensch werden." Aber letzten Endes vergeigt er auch seine zweite Chance, als ihn das Himmelspersonal noch einmal auf die Erde schickt, um Gutes zu tun.

Weitere Vorstellungen

Weitere Ballett-Vorstellngen von "Liliom" warten am Freitag, 26. April, sowie am 12. Juni im Großen Haus des Staatstheaters.

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