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Puccinis Tosca

Giacomo Puccinis Oper in drei Akten, Tosca, steht am Samstag, 29. Februar, um 19.30 Uhr wieder auf dem Spielplan des Hessischen Staatstheaters.

Folter und Tod, Glocken und Kanonen sind der Stoff, aus dem Puccinis fünfte Oper gemacht ist. Mit "La Bohème" wollte das Staatstheater Tränen ernten, mit "Tosca" will man das Gerechtigkeitsgefühl der Menschen aufrütteln und ihre Nerven ein wenig strapazieren.

Direkt bekennt sich Puccini in den Ansichten über sein 1900 uraufgeführtes Werk zur Hinwendung vom poetischen Rührstück zum naturalistisch schockierenden Drama. Damit erwies er sich gerade mit dieser Oper, uraufgeführt fast auf den Tag genau ein Jahr vor Verdis Tod, als veritabler Erbe des Meisters in Sachen Verismo. Treu bleibt Puccini seinem erkennbar eigenen musikalischen Stil, der "Tosca" einen Ehrenplatz in der erste Reihe der italienischen Repertoiresäulen sichert. Das Läuten von Kirchenglocken und der Gesang des Hirtenknaben sind die Klangkontraste zu Toscas innigem Gebet und Cavaradossis blühenden Lyrismen in bekannter Puccini-Süße.

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