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Spielzeit 2022/2023

Alle Theater-Liebhaber können sich auf eine abwechslungsreiche Spielzeit 2022/2023 im Hessischen Staatstheater Wiesbaden freuen.

Oper und Operette

In der neuen Spielzeit stehen in der Opernsparte sechs Neuinszenierungen und neun Wiederaufnahmen auf dem Programm. Mit der modernen Oper "Oryx and Crake" nach dem Roman der kanadischen Autorin Margaret Atwood präsentiert das Hessische Staatstheater Wiesbaden ein Auftragswerk des Komponisten Søren Nils Eichberg, der bereits 2017 mit "Schönerland" eine Oper für das Hessische Staatstheater Wiesbaden geschrieben hat. Einen Premieren-Doppelabend gibt es mit Janáčeks Opern "Die Sache Makropolus" und »Aus einem Totenhaus«. Es ist das erste Mal, dass die beiden letzten Opern Janáčeks als Tableau menschlicher Existenz miteinander verwoben werden. Regie führt Nicolas Brieger. Die Märchenoper "Rusalka" des böhmischen Komponisten Antonín Dvořák wird von Olesya Goloveneva, die auch die Titelrolle singt, in Zusammenarbeit mit der Regisseurin und Bühnenbildnerin Daniela Kerck inszeniert. Mit Beethovens "Fidelio", gibt auch Evelyn Herlitzius, eine der herausragenden Leonoren-Interpretinnen, ihr Regiedebüt. Beide Inszenierungen werden die Werke aus der Sicht der weiblichen Protagonistinnen erzählen. Außerdem wird Franz Lehárs Operette "Die lustige Witwe" in einer Neuinszenierung aufgeführt.

Schauspiel

Die Schauspielsparte bietet elf Neuinszenierungen. Die Spielzeit 2022.2023 beginnt mit William Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" im Großen Haus. Es folgt ein moderner Klassiker mit brandaktuellem Inhalt: "Hiob" von Joseph Roth, inszeniert von Henriette Hörnigk, die bereits bei der Trilogie "Die Küste Utopias" und "Der fröhliche Weinberg" am Hessischen Staatstheater Wiesbaden Regie führte. Auf zwei Uraufführungen kann sich das Wiesbadener Publikum freuen: "Digitales Feuer", ein Auftragswerk des Hessischen Staatstheaters, das sich um Revolutionen und Aktivismus im digitalen Zeitalter dreht und vom Schriftsteller Ulf Erdmann Ziegler entwickelt wird und "Die Besetzung der Dunkelheit" nach dem gleichnamigen Roman von Bachtyar Ali, inszeniert von Ihsan Othman, der bereits »Satanische Verse« in Wiesbaden in Szene setzte.

Sinfoniekonzerte

Das Hessische Staatsorchester ist in insgesamt acht Sinfoniekonzerten zu erleben. Am Konzertpult stehen fünf Dirigentinnen und Dirigenten: Johannes Klumpp, Michael Güttler, Alexander Joel, Yoel Gamzou und Keri-Lynn Wilson. Albert Horne übernimmt zusätzlich zu seiner Position als Chordirektor auch die Position des Koordinierenden Musikalischen Direktors. 

Im Mittelpunkt stehen neue Werke von Komponist:innen wie Kränzle, Saariaho und Montsalvatge. Außerdem werden Kompositionen von Beethoven, Glinka, Bruckner, Brahms, Mussorgski, Tschaikowski, Grieg, Janáček, Elgar, Mahler, Strauss, Sibelius, Rachmaninow, Ravel, Strawinsky, Milhaud und Schostakowitsch zu hören sein. Das Konzertprogramm wird außerdem neben der gewohnt vielfältigen Kammermusikreihe mit einem neuen Format bereichert: Insgesamt sieben Lieder-Soireen lassen im Foyer die Tradition der Salons des 19. Jahrhunderts wieder aufleben. 

Ballett

Das Hessische Staatsballett zeigt in der Spielzeit 2022.2023 vier Neuinszenierungen. "Gerade NOW" befasst sich mit dem hier und jetzt. Vom kreativen Experiment bis zum existenziellen Statement reichen die Tanzpositionen in dem zeitgenössischen Abend "gerade NOW". "V/ERTIGO" ist ein Doppeltanzabend, hier ist "Skid" nach der für den Theaterpreis "Der Faust" 2017 nominierten Choreografie "Thr(o)ugh" die zweite Zusammenarbeit des Hessischen Staatsballetts mit dem belgischen Ausnahmechoreografen Damien Jalet. Zwei zeitgenössische Tanzpositionen sind im Doppelabend "Timelessness" zu erleben. Außerdem gehen Mitglieder des Staatsballetts mit dem Startbahn-Projekt "Fluxus" in die nächste Runde.

Junges Staatstheater

Im Jungen Staatstheater gibt es in der Spielzeit 2022.2023 neun Premieren – vier im Jungen Schauspiel, ein Weihnachtsmärchen, zwei Musicals und zwei Konzerte. Hervorzuheben ist die Stückentwicklung von Hannah Biedermann "Ein Fisch wird nur so groß wie sein Aquarium" für Jugendliche ab zwölf Jahren. Außerdem das Stück "Schnecke durch die Hecke" vom preisgekrönten Autor Jens Raschke rund um das Thema "Anderssein", das am JUST Wiesbaden uraufgeführt wird.

Ausblick

Das Theaterfest zur Eröffnung der Spielzeit findet voraussichtlich am 24. September 2022 statt. Weitere Informationen werden vor der Sommerpause bekannt gegeben. Die Biennale findet in diesem Jahr vom 1. bis 11. September 2022 statt. Die Pressekonferenz zur Programmveröffentlichung findet am 1. Juni 2022 um 11 Uhr im Foyer statt. Die Internationalen Maifestspiele sind auch für das nächste Jahr vom 1. bis 31. Mai 2023 geplant. Die Vorbereitungen für das umfangreiche und vielseitige Programm sind bereits angelaufen.

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