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Ballett: Kreationen

Ende März feierte das Ballett "Kreationen" Premiere im Großen Haus des Staatstheaters. Den zweiteiligen Ballettabend widmet das Hessische Staatsballett dem Schaffen zweier junger Choreografen, die noch am Beginn ihrer internationalen Karrieren stehen. Eine weitere Aufführung folgt am Mittwoch, 20. Juni 2018.

Nachdem in der Spielzeit 2015/2016 in "Grenzgänger" die Grenzen des Tanzes ausgelotet und erforscht wurden, begeben sich nun Alejandro Cerrudo und Jeroen Verbruggen in "Kreationen" auf die Suche nach Neu- und Wiederanfang und nach etwas, das so noch nicht dagewesen ist, aber vielleicht schon immer im Werden begriffen war.

Die Choreographen

Alejandro Cerrudo, aufgewachsen und ausgebildet in Madrid, Spanien, arbeitete zunächst als Tänzer in Europa und den USA, bevor er 2009 Hauschoreograf bei Hubbard Street Dance in Chicago wurde. Seine Arbeiten, in denen es stets um die Bereitschaft zum Träumen und die Vergegenwärtigung dieser inneren Bildwelten auf der Bühne geht, wurden in den USA, aber auch in Dänemark, Deutschland und den Niederlanden gezeigt.

Der Belgier Jeroen Verbruggen konzentriert sich im Anschluss an seine Karriere als Tänzer seit 2014 ausschließlich auf seine Arbeit als Choreograf. So schuf er unter anderem 2014 seine Version des Ballettklassikers "Der Nussknacker" in Genf und 2016 "L’enfant et les Sortilèges" in Monaco. Seine Arbeiten bewegen sich stets im Spannungsfeld zwischen Klassik und Avantgarde, zwischen Altem und Neuem und suchen dabei Antworten auf die Frage nach der Vereinbarkeit von Tradition und Neuanfang.

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