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Hedwig Dohm und ihre Ritter vom Goldenen Kalb

Am Freitag, 8. November, wird das Lustspiel der Autorin "Hedwig Dohm und ihre Ritter vom Goldenen Kalb" im Theater im Pariser Hof in der Inszenierung durch das Freie Theater Wiesbaden aufgeführt.

Wiesbaden – Die Hoch-Zeit der Weltkurstadt. Hildegard von Eichstädt und ihre Gesellschafterin Ilse treffen im Kurhaus auf die buhlenden Herren der Gesellschaft. Das verwirrende Bewerberspiel um das goldene Kalb beginnt. Die Männer irren über die Frage, welche der beiden Damen nun die Vermögendere zu sein scheint.

Und genau in dieses Rätsel platzt die Autorin selbst – Hedwig Dohm – und bringt mit ihren Ansichten über der Frauen Natur und und Recht die Kurgesellschaft völlig durcheinander. Sie entschleiert die Schattenseiten der oberflächlich flatternden Gesellschaft, zeigt die echten unterdrückten und vor der Öffentlichkeit versteckten Gefühle der Frauen auf ohne sie auch nur zu einem Bruchteil zu beschönigen. Ob sich am Ende die wahren Liebenden finden werden? 

Über Hedwig Dohm

Hedwig Dohm war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine bekannte Frauenrechtlerin. Die Großmutter von Katia Mann, der Ehefrau von Thoma Mann, provozierte mit der Forderung nach Gleichwertigkeit von Mann und Frau, forderte die gleichen Bildungs- und Entwicklungsrechte von Frauen und schrieb Bücher, Essays, Zeitungsartikel wie zum Beispiel "Der Frauen Natur und Recht". Sie starb am 1. Juni 1919, nachdem sie die Einführung des Frauenwahlrechtes noch erlebte.

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