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"Wenn es keine Zeugen mehr gibt"

Im Rahmen des Projekts "Wenn es keine Zeugen mehr gibt" – initiiert vom Medienzentrum Wiesbaden e.V. und dem Evangelischen Dekanat Wiesbaden – haben acht Jugendliche mehrere Interviews erarbeitet und durchgeführt, in denen sie ihre Gesprächspartnerinnen und -partner zu Filmen und Büchern befragen, die diese mit der Shoah in Kontakt gebracht haben. Die Interviews sind jetzt online verfügbar auf der Homepage der Projektverantwortlichen.

In absehbarer Zeit wird es keine Zeitzeugen des Holocausts mehr geben. Umso wichtiger wird die Arbeit der Schulen, der Archive, Museen und Gedenkstätten werden, damit die Erinnerung nicht erlischt und verantwortungsvolles Handeln für die Zukunft möglich ist. Auch die Bedeutung von Filmen und Literatur wird wachsen. Acht Schülerinnen und Schüler haben daher Menschen danach befragt, welches Buch, welcher Film über den Holocaust sie besonders bewegt hat. Interviewt wurden der Wiesbadener Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, die Schriftstellerin Shida Bazyar, der Schriftsteller Alexander Pfeiffer sowie die Schülerinnen Anouk Dechow und Emma Krafft Ruiz.  

Alle vier Filme sind auf dem YouTube-Kanal des Medienzentrums Wiesbaden sowie auf der Homepage des Evangelischen Dekanats dauerhaft abrufbar. Sie werden außerdem über das Jahr verteilt bei Schulkinoveranstaltungen in der Caligari FilmBühne gezeigt. Bereits jetzt kann man sich den 27. Januar 2022 vormerken, an dem einige der Filme erneut bei der Vorführung des Films "In Auschwitz gab es keine Vögel" in der Caligari FilmBühne zu sehen sein werden. Die Filmvorführung kann in diesem Jahr pandemiebedingt nur online für Schulklassen stattfinden.

Verantwortlich: Medienzentrum Wiesbaden e.V. und Evangelisches Dekanat Wiesbaden. Gefördert vom Literaturhaus Villa Clementine, Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V., EKHN Stiftung

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