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Geschichte des Wilhelmstraßenfests seit 1977

Im Jahr 1977 wurde das Theatrium - zur Wiedereröffnung des renovierten Hessischen Staatstheaters - ins Leben gerufen und ab 1978 als Wilhelmstraßenfest gefeiert.

Die Wiedereröffnung des renovierten Staatstheaters im Jahre 1977 war der ursprüngliche Anlass des ersten Festes rund um das Theater und den Nassauer Hof. Bratwurst und Bier, künstlerische Einlagen sowie eine Versteigerung glanzvoller Requisiten und Kostüme aus dem Fundus des Hessischen Staatstheaters waren die Attraktionen der ersten Ausgabe - der Name Theatrium (Theater und atrium = im Freien) wurde geboren. Im darauffolgenden Jahr wurden erstmalig Teile der Wilhelmstraße abgesperrt. Aus der als Wiedereröffnung des Theaters geplanten Veranstaltung wurde ein kleines Straßenfest, das im Laufe der Jahre immer beliebter wurde und sich mehr und mehr zu Deutschlands "Straßenfest-Klassikers" entwickelt hat.

Wiesbadens Bürgerinnen und Bürgern gefiel die Idee; der Wiesbadener "Gourmet-und Event-Spezialist" Hans-Peter Wodarz wusste das Genuss- und Spaß-Angebot in den darauffolgenden "Theatrium-Jahren" jeweils geschickt zu erweitern.

Der "Enten-Chef" gewann sehr schnell eine Menge Freunde für dieses attraktive Konzept. Galt Wiesbaden doch lange als Geheimtipp für ein gewisses "Savoir Vivre" und "prickelnde Lebenfreude" konnte hier schon immer besonders genossen werden. Wiesbaden als Standort für Hersteller und Vertrieb der nationalen und internationalen Luxusmarken der Getränkebranche fühlten sich berufen, dieses auch deutschlandweit bekannt zu machen! Sehr bald war alljährlich im Juni die Wilhelmstraße Treffpunkt für alles, was Rang und Namen hatte - und das verwöhnte Publikum konsumierte den edlen Schaumwein und exquisite Gaumenfreuden mit scheinbar grenzenlosem Gusto. Große Namen wie Fürst Metternich, Henkell, Veuve Clicquot, Pommery, Moet + Chandon, Taittinger, und der Krug konnten alljährlich beachtliche Umsätze an den beiden Festtagen verzeichnen. Das legendäre Gourmet-Restaurant "Ente vom Lehel" war Lieferant der Entenhappen, des Hummers oder der Austern, die vor der eleganten Kulisse des Nobelhotels "Nassauer Hof" verzehrt wurden. Die Redaktion des Magazins "Feinschmecker" bewirtete geladene Gäste zum Theatrium - und Wiesbadens Straßenfest galt sehr bald als ein Treffpunkt für die "Berühmten, Reichen und die Schönen".

Das Theatrium, das im Zeichen multikultureller Unterhaltung auf gehobenem Niveau steht, wurde von jeher das Attribut der Exklusivität zugesprochen - jedoch wurde es auch immer wieder auf den aktuellen Trend und die Wünsche der Besucher abgestimmt. Eine bunte Mischung für jedermann, für Jung und Alt, Kulturbeflissene, Jazzliebhaber, Freunde der Straßenkunst und kulinarische Genießer finden hier, was das Herz begehrt.

Im Jahr 2002 feierte das Theatrium dann sein erstes echtes Jubiläum und wurde 25 Jahre alt beziehungsweise jung. Hierzu fand ein spezielles Geburtstags-Highlight statt: das Hessische Staatstheater präsentiert eine klassische Operninszenierung im Jubiläums-Programm: La Traviata - mit internationalen Weltstars und es wurde aus dem Opernhaus auf eine Großleinwand von 42 Quadratmeter übertragen und die Besucher konnten die "Opern-Air"-Übertragung kostenlos auf dem Bowling Green genießen. Im Jahr 2007 wurde dann der 30. Geburtstag gefeiert, diesmal aus diesem Grund vier Tage lang. Im Jahr 2017 feiert das Theatrium erneut runden Geburtstag – 40 Jahre Theatrium. 

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