Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Leben in Wiesbaden

Pakt für den Nachmittag

Der Pakt für den Nachmittag ist ein freiwilliges Bildungs- und Betreuungsangebot des Landes Hessen und des Schulträgers Landeshauptstadt Wiesbaden.

Der Pakt für den Nachmittag ist ein freiwilliges Bildungs- und Betreuungsangebot des Landes Hessen und des Schulträgers Landeshauptstadt Wiesbaden an fünf Tagen in der Woche von 7.30 bis 14.30 Uhr oder 17 Uhr und in den Ferien. An diesem Projekt nimmt die Landeshauptstadt Wiesbaden seit dem Schuljahr 2016/2017 teil.

Das Land Hessen stellt Ressourcen in Form von Stellen für Lehrkräfte und Mitteln zur Verfügung, um ein Angebot bis 14.30 Uhr zu ermöglichen.
Ein weitergehendes Angebot bis 17 Uhr, die Organisation des Mittagessens und einer Ferienbetreuung sind Aufgaben der Landeshauptstadt Wiesbaden. Dies wird je nach Standort in Kooperation mit den Schulfördervereinen, freien Trägern oder der Betreuenden Grundschule (BGS) umgesetzt.

Kooperativer Ansatz

  • Zusammenwirken von bereits in der Betreuung aktiven Institutionen und Initiativen und den Eltern
  • Aufbauen auf bereits vorhandenen Strukturen
  • Konzeptentwicklung unter Einbeziehung des Trägers; Verbindung von Unterricht und Angeboten durch Schule und Träger

Ziele

  • Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe
  • bessere individuelle Förderung der Kinder
  • bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf


Der Pakt für den Nachmittag wird von der Regierungskoalition in Hessen weiter entwickelt und bietet die Möglichkeit, auch eine teilgebundene Form umzusetzen. Im Schuljahr 19/20 bieten in Wiesbaden insgesamt 5 Schulen eine teilgebundene Form an. Teilgebunden bedeutet, dass es mindestens eine feste Ganztagsklasse je Jahrgang gibt (verbindlich bis 14.30 Uhr), wobei der Ausbau dahin schrittweise erfolgt, beginnend mit einem ersten Schuljahr. Damit wird eine Rhythmisierung des Tagesablaufs (Wechsel von Lern-, Entspannungs- und Bewegungsphasen) möglich.

Die Teilnahme am Pakt für den Nachmittag ist freiwillig, nach Anmeldung des Kindes verbindlich.

Ein warmes Mittagsessen ist im Pakt verbindlich und fester Bestandteil des pädagogischen Konzeptes.

Insgesamt besuchen aktuell 1.193 Kinder den Pakt für den Nachmittag (Stand Oktober 2019).

Vier Betreuungsmodule

Modul 1 7.30 bis 14.30 Uhr Elternbeitrag 30 Euro
Modul 2 7.30 bis 14.30 Uhr, inklusive maximal neun Wochen Ferienbetreuung Elternbeitrag 67,50 Euro

Zusätzlich kann eine Anschlussbetreuung gebucht werden.

Modul 3 14.30 bis 17 Uhr Elternbeitrag 80 Euro
Modul 4 14.30 bis 17 Uhr, inklusive maximal neun Wochen Ferienbetreuung Elternbeitrag 117,50 Euro

Die Module 3 und 4 können nur in Verbindung mit Modul 1 oder 2 gebucht werden.

Beitragszuschüsse sind bei entsprechenden Voraussetzungen möglich.

Das Mittagessen ist fester Bestandteil im Pakt für den Nachmittag und kostet monatlich 70 Euro. Auf Antrag kann im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets der Beitrag für das Mittagessen übernommen werden.

In der teilgebundenen Form gibt es die Besonderheit, dass die Elternbeiträge im Modul 1 (30 Euro) wegfallen.

Dies gilt an folgenden Standorten: Anton-Gruner-Schule, Goetheschule, Ludwig-Beck-Schule, Peter-Rosegger-Schule, Ursula-Wölfel-Schule.

Allgemeine Informationen zum Landesprogramm Ganztag in Hessen finden Sie darüber hinaus auf der Homepage des Hessischen Kultusministeriums und auf der Homepage der Serviceagentur Ganztägig lernen Hessen.


Schulen mit "Pakt für den Nachmittag" in Wiesbaden sind:

Anzeigen