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Leben in Wiesbaden

Eingliederungshilfe

Die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung hat die Aufgabe, eine drohende Behinderung zu verhüten, eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen, beziehungsweise zu mildern, und die Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft einzugliedern.

Menschen, die nicht nur vorübergehend geistig, seelisch oder körperlich wesentlich behindert oder von einer solchen Behinderung bedroht sind, haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) soweit die Hilfe nicht von einem vorrangig verpflichteten Leistungsträger wie der Krankenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung oder Agentur für Arbeit erbracht wird – Eingliederungshilfe nach dem SGB XII ist somit ausdrücklich eine nachrangige Leistung.

Ziel der Eingliederungshilfe ist, den Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft einzugliedern und ihn zu einem weitgehend selbständigen Leben zu befähigen. Leistungen der Eingliederungshilfe sind insbesondere:

  • Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung
  • Übernahme von Kosten für Integrationshelfer
  • Versorgung mit Körperersatzstücken sowie sonstigen orthopädischen oder anderen Hilfsmitteln
  • Hilfen zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf
  • Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft
  • Heilpädagogische Maßnahmen für Kinder

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