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Informationen für Berufsbetreuerinnen und -betreuer zum neuen BtOG

Zum 1. Januar 2023 werden die neuen Regelungen der Betreuungsrechtsreform wirksam. Mit dem neu geschaffenen Betreuungsorganisationsgesetz (BtOG) ergeben sich auch für bereits tätige Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer Veränderungen.

Künftig gilt, dass sich Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer bei der für Sie zuständigen Behörde (Stammbehörde) registrieren lassen müssen. Auf Antrag der Betreuerin oder des Betreuers wird im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens ein Bescheid über die Registrierung als Berufsbetreuer beziehungsweise Berufsbetreuerin erstellt. Dieser ist bundesweit gültig.

Für bereits langjährig tätige Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer gelten Übergangsregelungen und Erleichterungen. Es wird insbesondere unterschieden in Betreuerinnen und Betreuer, die

  • bereits vor dem Stichtag 1. Januar 2020 Betreuungen geführt haben
  • ab dem Stichtag 1. Januar 2020 Betreuungen führen

Für beide Gruppen wurden durch die AG 4 der LAG Betreuungsbehörden in Begleitung durch die überörtliche Betreuungsbehörde Merkblätter erarbeitet. Diese können Sie unten abrufen. Falls Sie sich für die Tätigkeit als Berufsbetreuerin oder Berufsbetreuer interessieren, bisher jedoch noch keine Betreuungen führen, informieren Sie sich bitte hier weiter.

Viele weitere Informationen zur Betreuungsrechtsreform 2023 finden Sie über die unten aufgeführten Verlinkungen.

Wo muss der Antrag auf Registrierung gestellt werden?

Der Antrag auf Registrierung ist bei der örtlich zuständigen Stammbehörde zu stellen. Örtlich zuständig ist die Behörde, in deren Bezirk der Antragsteller seinen Geschäftssitz hat. Für Antragsteller, die keinen Sitz für ihre berufliche Tätigkeit unterhalten, richtet sich die Zuständigkeit nach ihrem Wohnsitz.

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