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Interreligiöse Friedensgebete

Vom 12. Mai bis 12. Juni gibt es an 32 verschiedenen Orten in Wiesbaden und dem vorderen Rheingau interreligiöse Friedensgebete – mal christlich, mal muslimisch, mal jüdisch.

32 Tage wird in Wiesbaden und im vorderen Rheingau täglich für den Frieden gebetet. Je­den Tag – vom 12. Mai bis 12. Juni – lädt eine an­de­re Gemeinde zum Gebet: jü­disch, christ­lich, mus­li­misch. Das interreligiöse Friedensgebet findet zum vierten Mal in Wiesbaden statt.

Dass es ein weiteres Mal gelungen ist, dass sich Menschen über die Grenzen ihrer Religion und Konfession hinweg zusammentun, und um Frieden bitten, ist für Ökumenepfarrer Andreas Günther ein großes Geschenk. Jeder, so die Idee des evangelischen Pfarrers, betet auf seine Weise und jeder ist bei dem Anderen willkommen – egal aus welcher Religionsgemeinschaft man kommt und zu welcher man geht.

Im Friedensfrühstück der Evangelischen Familienbildung (13. Mai, 10 Uhr, Haus an der Marktkirche, Schlossplatz 4) soll es etwa um das Thema Frieden in ganz kleinen Gemeinschaften, in Familien, gehen. Eindrücke aus dem zerrütteten Afghanistan gibt der Afghanische Kulturverein, der am 26. Mai um 20.30 Uhr zum Gebet in die Moschee in Biebrich (Otto-Wels-Straße 138) einlädt.

Jede teilnehmende Gemeinde kann ihre Vision einer friedlichen Welt in einem Gästebuch festhalten. Das Gästebuch ist das verbindende Element der Gebetskette, in dem täglich Menschen, die am Gebet teilnehmen, schriftlich etwas hinterlassen können. Es wird persönlich mit einem Friedensgruß von Gemeinde zu Gemeinde weitergereicht. An der Gebetskette beteiligt sind neben evangelischer und katholischer Kirche, sechs muslimische Gemeinden, vier orthodoxe, eine methodistische und eine neuapostolische Gemeinde, die anglikanische Kirche und die Altkatholiken.

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