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Leben in Wiesbaden

In Krieg und Frieden: Die Wiesbadener Ringkirche

Der Wiesbadener Historiker und Journalist Manfred Geber hat wieder ein Buch über die Geschichte Wiesbadens verfasst, diesmal geht es um die Ringkirche. Titel des Buchs lautet "In Krieg und Frieden - Die Wiesbadener Ringkirche – ein Monument des Historismus". Die Fotos stammen von Axel Sawert, erschienen ist es im Societäts Verlag.

Die Wiesbadener Ringkirche wurde im Jahr 2003 zum deutschen Nationaldenkmal erkoren. Aus guten Grund: Sie war die erste Kirche, die 1894 lupenrein nach dem Wiesbadener Programm erbaut worden war – mit der Einheit von Altar, Kanzel und Orgel. Exponiert ist die Ringkirche mit ihren 65 Meter hohen Zwillingstürmen vor allem durch ihre städtebauliche Lage als krönender Abschluss der prominenten Rheinstraße.

Zum 125. Jubiläum des Gotteshauses erzählt Manfred Gerber einfühlsam von der Entstehung des Baus am Kaiser-Friedrich-Ring als auch über die bisweilen turbulente Geschichte der Gemeinde vom Kaiserreich bis in die Gegenwart. Im Ersten Weltkrieg ziehen ihre kriegsbegeisterten Pfarrer noch als Feldgeistliche an die Front. Während der NS-Gewaltherrschaft ist die Ringkirche dagegen Schauplatz des Kirchenkampfes.

Aufwändig und brillant in Szene gesetzt durch die Fotografien Axel Sawerts.

Das Buch ist im Societäts Verlag erschienen und kostet 20 Euro.

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