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Leben in Wiesbaden

Entwicklungskonzept Salzbachroute

Die Landeshauptstadt plant mit der Konzeptbearbeitung zur Salzbachroute eine durchgängige, attraktive Rad- und Fußwegeverbindung von der Innenstadt entlang des Salzbachtals bis zum Rhein.
Im mittleren Teil der Route, zwischen Kulturpark und Grünzug Industriepark, fehlt bislang ein Konzept für die Wegeführung. Dieser Lückenschluss soll nun mit dem Entwicklungskonzept Salzbachroute erfolgen.

Salzbachroute als wichtiges Bindeglied

Die geplante Salzbachroute ist Bestandteil des Routenkonzepts im Regionalpark RheinMain in Wiesbaden. Ein Konzept aus dem Jahr 2011 untersucht die grundsätzlichen Möglichkeiten zur Einbindung in die bestehenden und geplanten Routenkonzepte. Das darauf aufbauende und im Jahr 2016 abgeschlossene Entwicklungskonzept dient zur Vorbereitung für die Umsetzung der Salzbachroute.

Entwicklungskonzept

Das Konzept untersucht verschiedene Routenführungen für eine Fuß- und Radwegeverbindung zwischen dem Wiesbadener Hauptbahnhof und dem Biebricher Rheinufer.

Insgesamt wurden drei unterschiedliche Routenführungen auf Stärken und Schwächen analysiert und mit Kriterien zu Eigentumsverhältnissen, topographischen Gegebenheiten und landschaftlichen Qualitäten bewertet.

Die erste Variante, der Panoramaweg, bietet reizvolle Ausblicke ins Salzbachtal, durch die Lage am Hang bedeutet das jedoch steile und damit insbesondere für Radfahrer beschwerliche Wegabschnitte. Der Expressweg als zweite Variante verläuft parallel zum Gleiskörper. Der autofreie und relativ ebene Weg ermöglicht eine schnelle Verbindung zum Rhein, ist aber mit hohen Kosten für Sicherheitsmaßnahmen durch die Nähe zu den Gleisanlagen verbunden. Die dritte Variante des Talwegs ist landschaftlich attraktiv und abwechslungsreich, durch den Bedarf zusätzlicher Brücken und Unterführungen sind die Herstellungskosten intensiv.

Neben den genannten Vor- und Nachteilen der jeweiligen Routen gibt es eine Vielzahl weiterer Kriterien, die im Rahmen dieser Untersuchung betrachtet wurden und für eine fachgerechte Entscheidung herangezogen werden müssen. Die Ergebnisse wurden zur Umsetzung an das Tiefbau- und Vermessungsamt übergeben.

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