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Leben in Wiesbaden

Impulse für Ostfeld

Mit dem Baugebiet Ostfeld steht Wiesbaden vor einer Riesenchance. In die Planungsphase sollen auch die Wiesbadener Bürgerinnern und Bürger involviert sein. Eine Vortragsreihe informiert über verschiedene Aspekte einer Neuerschließung. Der nächste Vortrag zum Thema "Neue Mobilität in neuen Quartieren" ist am Donnerstag, 26. April 2018, um 19 Uhr in der Hochschule RheinMain.

Im Südosten der Stadt könnte ein neuer Stadtteil entstehen, der zukünftig vielen Menschen Raum zum Leben und Arbeiten bieten könnte. Auf 450 Hektar bieten sich im Bereich Ostfeld / Kalkofen einmalige Perspektiven für die wachsende Stadt.

Bürgerbeteiligung gefragt

Vor dem Bauen steht die Planung: Diese soll unter Beteiligung aller Wiesbadener durchgeführt werden und hat dabei einen ausgewogenen Mix aus Wohnen, Arbeiten, Freiflächen und Biotopflächen zum Ziel. Im ersten Schritt konnten sich die Bürgerinnen und Bürger informieren lassen und aktiv mitwirken. 2018 gibt es verschiedene Veranstaltungen, die sich mit Fragen wie der Verkehrsanbindung oder den umweltrechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigen.

Über den Bereich Ostfeld /Kalkofen

Im Bereich Ostfeld / Kalkofen, der zwischen der B 455, der A 671 und der städtischen Deponie liegt, werden aufgrund des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom 29. Juni 2017 derzeit vorbereitende Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme durchgeführt. Im Rahmen dieser Untersuchungen wird geprüft, ob in dem Gebiet in Zukunft – in zirka acht bis zehn Jahren – Wohnungsbau und Gewerbe unter Beibehaltung eines hohen Anteils von Freiflächen angesiedelt werden können. Dafür wird eine Vielzahl an Informationen unter Beteiligung der städtischen Ämter und Gesellschaften sowie externer Büros erhoben und ausgewertet.

Das Ergebnis der Untersuchungen soll bis Ende 2018 in einem Entwicklungskonzept festgehalten werden. Der Untersuchungs- und Planungsprozess wird von einem umfassenden Kommunikationsprozess begleitet, der nun startet.

Neue Mobilität in neuen Quartieren

Die Fragen "Neue Mobilität in neuen Quartieren – Kann Stadtplanung zur Verkehrswende beitragen?" thematisiert am Donnerstag, 26. April 2018, die vierte Veranstaltung der Reihe "Impulse für Ostfeld". Los geht es um 19 Uhr in der Hochschule RheinMain im Hörsaal G-102.

Neue Quartiere wie das "Ostfeld" erzeugen zwangsläufig neuen Verkehr. Etwa 85 Prozent aller Wege haben ihren Startpunkt oder ihr Ziel an der eigenen Wohnung. Das Mobilitätsangebot, das man zu Hause vorfindet, bestimmt damit maßgeblich das Mobilitätsverhalten. Die Entwicklung neuer Quartiere bietet folglich einen guten Ansatzpunkt, neue Mobilitätsweisen zu etablieren. Welche neuen Mobilitätsangebote gibt es? Wie lassen sie sich in die Quartiersentwicklung integrieren? Wie reagiert die Immobilienwirtschaft darauf und auf "Smart Mobility"?

Professor Dr. Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin befasst sich als Sozialwissenschaftler seit Jahrzehnten mit neuen Mobilitätsangeboten. Er gibt einen Überblick über seine Forschungen und die daraus resultierenden Schlüsse für die Stadtentwicklung. Eine anschließende Gesprächsrunde mit Professor Diplom-Ingenieur (FH) Immobilienökonom Stefan Blümm und Professor Dr. Ingenieur André Bruns beleuchtet, unter Beteiligung des Publikums, die praktische Umsetzung aus verkehrsplanerischer und immobilienökonomischer Sicht.

Vortraggsreihe

  • Auftaktveranstaltung Stadtentwicklung Ostfeld/Kalkofen
    17. November 2017
  • Wie baut man Stadt?
    25. Januar 2018
  • Smart City für Smart Citizens - Lebenswerte Städte auch durch Digitalisierung?
    22. Februar 2018
  • Herausforderung von Verstädterung
    20. März 2018
  • Neue Mobilität in neuen Quartieren
    26. April 2018, 19 Uhr, Hochschule RheinMain

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