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Leben in Wiesbaden

Nächste Schritte für das Ostfeld

Die vorbereitenden Untersuchungen werden veröffentlicht und sollen so eine breit angelegte Debatte über das Projekt Ostfeld ermöglichen.

Der umfangreiche Bericht der Stadtentwicklungsgesellschaft SEG über die vorbereitenden Untersuchungen zur Entwicklung des Ostfelds mit Anlagen wird jetzt der Öffentlichkeit, den betroffenen Ortsbeiräten und den politischen Gremien zugänglich gemacht. Nachdem der Magistrat die umfangreichen Unterlagen zur Kenntnis genommen hat, sollen diese nun öffentlich diskutiert und bewertet werden.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende will sich zusammen mit Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler dem Projekt Ostfeld intensiv widmen. Beide sehen darin ein bedeutendes Vorhaben für die Zukunft der Landeshauptstadt. Die Veröffentlichung des Berichts ist der nächste Schritt, um auf der Basis breiter Beteiligung und großer Transparenz das Projekt in der Stadtgesellschaft zu diskutieren.

Unter der Federführung des Stadtentwicklungsdezernates wird auf der Grundlage der bisherigen Voruntersuchungen in den folgenden Monaten ein Satzungsentwurf erarbeitet, welcher der Stadtverordnetenversammlung einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen unterbreiten wird.

Man wolle der Bevölkerung und den politischen Gremien einen Weg aufzeigen, wie das Ostfeld den Herausforderungen von zusätzlichen Siedlungs-, Büro- und Gewerbeflächen gerecht wird. Umwelt-, Verkehrs-, Klima- und viele weitere Gesichtspunkte werden dabei mit aller Sorgfalt berücksichtigt. Bevor die Beratungen der politischen Gremien beginnen können, musste zunächst der Magistrat die zusammengetragenen Informationen grundsätzlich zur Kenntnis nehmen. Unmittelbar danach erhalten alle Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung die Unterlagen. Der Stadtpolitik sowie der interessierten Öffentlichkeit wird daher für die Sichtung und für Erklärungen so viel Zeit wie nötig zur Verfügung gestellt.

Um weiterhin eine größtmögliche Transparenz und Information zu gewährleisten, und um aufkommende Fragen möglichst früh beantworten zu können, gibt es prozessbegleitend auch weiterhin regelmäßig Informationsveranstaltungen. Die Projektleitung und weitere Verantwortliche bieten auch gerne persönliche Gespräche an. Um einen sachlichen und konstruktiven Austausch, auch mit den dem Projekt weniger positiv Zugewandten, sind die Verantwortlichen sehr bemüht.

Den 316-seitige Bericht über die vorbereitenden Untersuchungen als auch die umfangreichen Anlagen findet man via Link am Ende der Seite.

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