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Leben in Wiesbaden

Perspektiven für Amöneburg

Amöneburg ist einer der jüngsten Stadtteile Wiesbadens. Seine Entstehungsgeschichte und auch seine Nachbarschaft verbinden ihn auf das Engste mit der Industrie.

Perspektiven für Amöneburg

Hierher rühren auch die Wurzeln des bis heute in weiten Teilen industriell geprägten Arbeiterstadtteils.

Neben seiner Bedeutung als Industriestandort in Wiesbaden gewinnt Amöneburg vor dem Hintergrund der sich in den vergangenen Jahren zunehmend verbessernden Umweltsituation auch an Bedeutung als Wohnstandort. Bislang gelang es jedoch nicht, im Bewusstsein der Bevölkerung die bestehenden Qualitäten des Stadtteils als Standort für Wohnen und Arbeiten am Rhein zu bilden.

Mit dem Ergebnis des durch die Dyckerhoff-Stiftung von Dr. Klaus Dyckerhoff initiierten Wettbewerbes "Perspektiven für Amöneburg", der Ende des Jahres 2007 abgeschlossen wurde, wird jedoch deutlich, dass der Stadtteil Amöneburg seine räumlichen und baulichen Entwicklungspotentiale insbesondere zum Wasser hin entfalten kann.

"Amöneburg an den Rhein" heißt daher die Zielsetzung der Wiesbadener Stadtplaner, die mit Unterstützung des Ortsbeirates und zusammen mit den Vereinen und den Bürgern in den vergangenen Monaten für einen ersten Teilbaustein am Wasser eine städtebauliche Rahmenplanung für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung der Ortslage entwickelt haben.

Insbesondere hervorzuheben ist die Zielsetzung, ein öffentlich zugängliches Rheinufers für den 1.400 Einwohner zählenden Stadtteil zu entwickeln. Die Gestaltung dieses Bereiches zwischen der Hafenzufahrt der Dyckerhoff AG und der Amöneburger Paddlergilde als Rheinterrasse mit einer dem Standort angepassten Gestaltung, wird wesentlich zur Adressbildung des Stadtteiles beitragen.

Zentrale Zielsetzungen des Rahmenplanes sind:

  • Das "Wohnen im Park", das durch die geplante Verlagerung des Werksparkplatzes der Dyckerhoff AG in den Bereich der früheren Dyckerhoff-Siedlung ermöglicht wird;
  • die "Grüne Mitte", durch die die bestehenden Wohnquartiere mit der geplanten Bebauung zum Rheinufer hin angebunden werden;
  • die Ansiedlung eines Nahversorgers an zentraler Stelle an der Biebricher Straße.

Nachdem die Stadtverordnetenversammlung der Rahmenplanung "Südlich der Alexander-von-Engelberg-Straße" zugestimmt hat, wird in enger Abstimmung mit dem Grundstückseigentümer, dem Ortsbeirat und den Bürgern der erforderliche Entwurf zur Änderung des bestehenden Planungsrechtes erarbeitet.

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