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Leben in Wiesbaden

Geschichte

Um 1300 verkaufte Siegfried IV. von Frauenstein die Burg mit Grundbesitz und Hörigen an den Erzbischof von Mainz, der damit eine Flankensicherung für den Rheingau errang. Frauenstein wurde dadurch aber für Jahrhunderte Anlass zu Streitigkeiten zwischen Kurmainz und den Grafen von Nassau, die sorgsam darüber wachten, dass sich der Ort nicht vergrößern konnte. Die nassauischen Höfe ringsum dienten dieser Blockade.

Auch andere Adelsfamilien erwarben Anteile an der Burg und errichteten im Ort die zum Teil noch erhaltenen schönen Fachwerkhäuser. Selten war die Burg kriegerischen Bedrohungen ausgesetzt. Ende des 18. Jahrhunderts verfiel sie jedoch rasch. 1544 löste sich Frauenstein aus der Muttergemeinde Schierstein und wurde selbständige Pfarrei. Die katholische Kirche ist dem heiligen Georg und der heiligen Katharina geweiht. 1803 geriet die Gemeinde an den Grafen von Nassau. 1808 hob man die Leibeigenschaft auf und gewährte Freizügigkeit. 1866 wurde der Ort preußisch, 1871 die Zehntablösung beendet. 1928 wurde Frauenstein nach Wiesbaden eingemeindet. Die evangelische Gustav-Adolf-Kirche wurde 1959 errichtet.


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