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Leben in Wiesbaden

Licht-Installation am Luisenforum

Hier wird Stickstoffdioxid sichtbar gemacht. Rot zeigt eine hohe NO2-Belastung an.

Alles im grünen Bereich, oder leuchtet die LED-Installation an der Fußgängerbrücke des Luisenforums in der Schwalbacher Straße rot? Leuchtet sie grün, beträgt die aktuelle Konzentration an Stickstoffdioxid (NO2) weniger als 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Eine rote Leuchtwand signalisiert eine Konzentration, die darüber liegt.

Was hat es mit den 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft auf sich?

Dabei handelt es sich um den in Deutschland und der EU gültigen Grenzwert – allerdings bezogen auf den Jahresmittelwert. Wenn die NO2-Konzentration an einem Tag also mal auch deutlich über 40 Mikrogramm liegt, ist damit der Grenzwert nicht erreicht oder überschritten. Entscheidend für die Frage, ob dies der Fall ist, ist die mittlere Konzentration über die 365 Tage eine Jahres hinweg.

Leuchtet die LED-Tafel rot bedeutet dies folglich, dass die aktuelle Konzentration "nur" dazu beiträgt, dass der Grenzwert erreicht wird.
Tatsächlich wird der NO2-Grenzwert in Wiesbaden in den letzten Jahren regelmäßig überschritten, obwohl die NO2-Konzentrationen rückläufig sind. Es gibt also dringenden Handlungsbedarf – zum Schutz unserer Gesundheit und um Fahrverbote zu vermeiden.

Der Bereich der Ringkirche ist einer der am stärksten mit NO2 belasteten Bereiche in Wiesbaden. Dabei ist die Hauptquelle für den Schadstoff der Straßenverkehr und hier insbesondere Fahrzeuge mit Dieselmotor.

Die LED-Tafel an der Schwalbacher Straße führt uns vor Augen, dass jeder von uns, im Auto sitzend, Teil des Problems ist. Die Installation möchte aber auch das Motto der Kampagne "Frischen Wind für Wiesbaden" unterstreichen. Denn schon kleine Veränderungen in unserem Mobilitätsverhalten helfen dabei, unsere Luftqualität zu verbessern.

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