Sprungmarken

Naturpark Rhein-Taunus

Die Waldgebiete rund um Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis bieten zahlreichen Arten einen Lebensraum.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden und der Rheingau-Taunus-Kreis sind Träger des Naturparks Rhein-Taunus, der sich über eine Fläche von 810 Quadratkilometer erstreckt. Das Gebiet zwischen Lorch bis weit hinter Idstein und von Wiesbaden bis Aarbergen ist Teil der urbanen Region Rhein-Main und dennoch beherbergt der Taunus in diesem Areal ganz besondere Naturschätze.

Weite Wälder, saftige Wiesen und duftender Wein in den Tälern von Rhein, Aar und Wisper prägen den Naturpark, geadelt durch die zwei Welterbestätten "Oberes Mittelrheintal" und "Limes". Der Wispertaunus ist eine wahre Schatztruhe biologischer Vielfalt mit seltenen Tieren, wie der scheuen Wildkatze oder der flinken Bechsteinfledermaus. Im Wiesbadener Wald finden sich besonders artenreiche Wiesen im Goldsteintal und Rabengrund, direkt neben der Villa Rustica als römisches Kulturerbe.

Ziel des Naturparks ist es, die kostbare Artenvielfalt zu erhalten. Ein aktueller Schwerpunkt dabei ist die Förderung der seltenen Bechsteinfledermaus. Der Naturpark soll aber auch für jedermann erlebbar sein. Erlebnispfade, Liegewiesen und Grillplätze laden dazu ein, Natur und Kultur kennenzulernen.


Anzeigen

Luftbild des Taunus, Blick von den Frauensteiner Streuobstgebieten nach Nordosten über Golfplatz Rheinblick, Kohlheck, in Richtung Platte. wiesbaden.de / Foto: Jens-Christian Henke
1 / 1