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Leben in Wiesbaden

Projektplan

Vom Start bis zum Abschluss folgt das Quartierskonzept einem strukturierten Projektplan. So werden alle relevanten Aspekte berücksichtigt.

Integrierte Quartierskonzepte zeigen, welche technischen und wirtschaftlichen Energieeinsparpotenziale bestehen. Sie stellen konkrete Maßnahmen dar, mit denen kurz-, mittel- und langfristig CO2-Emissionen reduziert werden können. Dabei berücksichtigen sie stets städtebauliche, denkmalpflegerische, baukulturelle, wohnungswirtschaftliche und soziale Aspekte. Ziel des Projekts ist eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz sowie der CO2-Minderung im Quartier.

Das Quartierskonzept besteht aus den folgenden zentralen Phasen:

  1. Ist-Analyse
    Typische Fragen, die in der Bestandsaufnahme betrachtet werden, sind unter anderem: Welche Klimaschutzmaßnahmen wurden bislang im Quartier umgesetzt? In welchen Sektoren ist die Kommune bereits sehr aktiv? Welche Akteure gibt es im Quartier? Zudem werden die Energie- und CO2-Bilanz analysiert: Wie viel Strom, Heizenergie, Kraftstoffe und andere Energie verbrauchen die privaten Haushalte, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, die öffentliche Verwaltung und Verkehr? Welche Energieträger werden zur Strom- und Wärmeversorgung eingesetzt?
  2. Potenzialanalyse
    Aufbauend auf den Informationen aus der Energie- und CO2-Bilanz wird eine Potenzialanalyse für die betrachteten Sektoren erstellt. Diese stellt dar, was sich technisch und wirtschaftlich in den einzelnen Sektoren verbessern lässt, unter anderem in Bezug auf Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und Nutzung erneuerbarer Energien.
  3. Maßnahmenkatalog
    Der zentrale Bestandteil eines Quartierskonzepts ist der Maßnahmenkatalog. Darin finden sich kommunale Instrumente zur Förderung CO2-mindernder Techniken und Strukturen. Welche Maßnahmen im Quartier kurz-, mittel- und langfristig umgesetzt werden sollen, ergibt sich aus der Bilanz, der qualitativen Ist-Analyse und Potenzialanalyse sowie aus gesammelten Informationen aus Gesprächen, Interviews und Diskussionen mit den Akteuren vor Ort.
  4. Controlling-Konzept
    In einem Controlling-Konzept werden die Rahmenbedingungen für die Erfassung und Auswertung der Verbräuche und CO2-Emissionen entwickelt. Außerdem wird festgelegt, wie die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele überprüft werden soll. Der Fortschritt der abgestimmten Ziele wird regelmäßig analysiert.
  5. Beteiligung von Akteuren und Öffentlichkeitsarbeit
    Vertreter aus Verwaltung, Investoren, Energieversorger und Interessenverbände wie Handwerkskammern und Umweltverbände sowie Bürgerinnen und Bürger werden schon bei der Erstellung des Konzepts eingebunden. In einem partizipativ gestalteten Prozess entwickeln die Akteure von Beginn an gemeinsam ein Leitbild und wählen die später umzusetzenden Maßnahmen aus. So lässt sich frühzeitig eine breite Akzeptanz der Maßnahmen erreichen. Eventuell auftretende Hemmnisse können identifiziert und Lösungen zu ihrer Überwindung entwickelt werden.

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