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Leben in Wiesbaden

Insektenleben. Insektensterben.

Bis zum Donnerstag, 27. Februar, ist im Umweltladen Wiesbaden die Ausstellung "Insektenleben. Insektensterben." zu sehen. Es gibt ein Rahmenprogramm mit Lesungen und Vorträgen.

Mit Kunstobjekten der Illustratorengruppe Mainz-Wiesbaden macht sie eindrucksvoll auf das Phänomen des Insektensterbens aufmerksam. Ergänzend dazu beschreiben sieben  wissenschaftliche Thesen auf Infotafeln die Ursachen und Folgen des Insektensterbens und was es für den Schutz der Insekten zu tun gilt.

Ab Mittwoch, 8. Januar, wird die Ausstellung um eine Großbild-Projektion mit 50 Nahaufnahmen der Fotografin Sandra Malz  erweitert, die die verborgene Schönheit der Insekten zeigt. Um 14.30 Uhr führt Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr, in die Ausstellung ein.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, bei dem die Vielfalt der Insekten sowie ihre grundlegende Bedeutung für das Überleben von Pflanzen, Tieren und Menschen im Vordergrund stehen.

Lesung am 29. Januar

Bei der Lesung aus dem Buch "Das große Insektensterben" am 29. Januar um 18 Uhr in der Mauritius-Mediathek, Hochstättenstraße 6-10, dreht sich alles um die Fragen: Wozu brauchen wir Insekten? Ist ihr Verschwinden nur eine kurzfristige Laune der Natur? Wer oder was ist dafür verantwortlich? Der Insektenforscher und Buchautor Dr. Andreas Segerer erläutert die Zusammenhänge und zeigt auf, was jetzt passieren muss. Dazu liefert die Buchautorin Eva Rosenkranz zahlreiche praxisnahe Tipps, wie jeder seinen Beitrag leisten kann, damit die Tierwelt nicht verstummt.

Vortrag am 13. Februar

Im Vortrag "Insekten – Bunte Vielfalt auf sechs Beinen" geht es am 13. Februar um 18 Uhr im Umweltladen um die Biologie und Biodiversität der Insekten. Professor Dr. Daniel Dreesmann von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gibt einen Einblick in die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der weltweit über eine Million vorkommenden Insektenarten. In Deutschland sind es mehr als 30.000 Arten. Dabei stellt er einige Besonderheiten aus dem Insektenreich vor, zum Beispiel die Gespenstschrecke “Wandelndes Blatt", von der im Zeitraum 8. Januar bis 27. Februar lebendige Vertreter im Umweltladen zu sehen sind.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sowohl die Artenvielfalt der Insekten als auch deren Anzahl deutlich abgenommen. Es brummt und summt immer weniger in unserer Landschaft. Die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlichten Roten Listen der gefährdeten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in Deutschland belegen diese negative Entwicklung für mehr als 3.000 Insektenarten anhand von repräsentativen Daten.

Öffnungszeiten

Der Umweltladen in der Luisenstraße 19 ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

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