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Mensch – Natur – Kultur

Die Veranstaltungsreihe des Grünflächenamtes beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Aspekt der Verantwortung des Menschen für Natur und Kultur.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, das Thema "GRÜN" in vielen unterschiedlichen Facetten im öffentlichen, teilöffentlichen aber auch im privaten Raum in den Fokus zu nehmen. Es geht vor allem um Schutz und Förderung der Artenvielfalt, Walderhaltung und Nachhaltigkeit in den Bereichen Boden, Wasser und Gesundheitsschutz. Kunstschaffende haben sich Gedanken gemacht, wie sie auf die Folgen der Klimakrise weltweit, aber auch mit ganz lokalem Blick in Wiesbaden aufmerksam machen können.

Kunst-Projekt im Wald

Die erste Aktion ist ein Kunst-Projekt im Wald auf dem Goldstein in Rambach (in der Nähe des Sportplatzes, Trompeterstraße), das am 1. Oktober gestartet ist und jederzeit besucht werden kann. Bis Ende Oktober arbeiten Künstlerinnen und Künstler vor Ort. Die Waldfläche ist charakterisiert durch absterbende Fichten infolge von Trockenheit und Borkenkäferbefall. Die toten Bäume wurden seit 2020 gefällt. Abgestorbene Baumstämme wurden teilweise belassen. Eine Naturverjüngung aus Eichen, Buchen, Edelkastanien, Birken, Vogelbeere, Tanne, Kiefer, Strobe und Fichte wurde durch Anpflanzung und Einzelschutz ergänzt.

Das Grünflächenamt lädt am Samstag, 30. Oktober, zur Finissage im Stadtforst auf dem Goldstein ein, der Abschlussveranstaltung der ersten Kunstveranstaltungsreihe "Mensch-Natur-Kultur". Treffpunkt ist um 11.30 Uhr auf der ausgeschilderten Waldfläche, etwa 300 Meter vom Parkplatz am Waldsportpfad, Trompeterstraße, Rambach.

Zielsetzungen

Die Veranstaltungsreihe ist für mehrere Jahre in loser Reihenfolge mit unterschiedlichen Schwerpunkt-Aktionen an verschiedenen Plätzen geplant. Angedacht sind Kunstprojekte im Grünen, Führungen, Vorträge, Filme und vieles mehr. Das Kulturamt Wiesbaden ist als Kooperationspartner in das Projekt einbezogen. Zielsetzungen:

  • Kunst mit Natur verbinden
  • Kunst als Zugang zur Natur
  • Natur neu und achtsam wahrnehmen
  • Verbindung Mensch, Natur, Kultur vermitteln
  • Intakte Natur als existentielle Lebensgrundlage für Artenvielfalt
  • Gesundheitsschutz
  • Information und Lobbyarbeit für Wald, Waldwirtschaft, Stadtwald Wiesbaden
  • Bedeutung der Kunst für Politik, Bewusstmachen von Problemen und Lösungen
  • Situation in Wiesbaden und weltweit
  • Kulturangebote in Pandemiezeiten
  • Anregungen, eigene kreative Potentiale zu entwickeln und zu realisieren, dass die Welt kreative und engagierte Lösungen zum Überleben braucht.

Die Veranstaltungsreihe soll 2022 mit Kunst und urbanem GRÜN fortgesetzt werden. Dabei wird die ästhetische und ökologische Aufwertung der Stadt zum Beispiel durch Hinterhof-, Dach-, Fassadenbegrünung, hängende Gärten und Begrünung durch Bäume thematisiert.

Veranstalter ist das Grünflächenamt mit verschiedenen Kooperationspartnern. Für die Projektorganisation gibt es eine Kooperation zwischen dem Grünflächenamt, der ehemaligen Fasanerieleiterin Ute Kilian und dem Künstler und Kommunikationsdesigner Andreas Koridass.

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