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Städtischer Fuhrpark wird elektrisch

Für den städtischen Fuhrpark sind nach einer EU-weiten Ausschreibung insgesamt 52 Elektrofahrzeuge bestellt worden. Die notwendige Ladeinfrastruktur baut jetzt ESWE Versorgung auf.

Im letzten Dezember hatte die Stadtverordnetenversammlung der Fuhrparkumstellung auf Elektromobilität zugestimmt. ESWE Versorgung wird auf dieser Grundlage an insgesamt elf Standorten (acht Standorte der Landeshauptstadt und drei Standorte der ELW) zusammen 72 neue Ladepunkte errichten. Acht davon sind Schnellladepunkte.

Die Projektleitung auf Seiten der Landeshauptstadt liegt beim Umweltamt, das bereits Fördermittel des Bundes für das Vorhaben eingeworben hatte. In der Wettiner Straße wird eine neue Trafo-Station errichtet, die zunächst über 30 Ladepunkte im technischen Rathaus am Gustav-Stresemann-Ring mit Strom versorgen wird. Die Installationsarbeiten für die Ladesäulen finden im November und Dezember statt. Im Januar 2020 gehen die E-Tankstellen schließlich in Betrieb – rechtzeitig vor der Auslieferung der neuen Stromer-Flotte im Februar. Denn die Wagen haben Lieferfristen zwischen vier und elf Monaten.

ESWE Versorgung hat als kommunaler Energiedienstleister und Experte in Fragen der modernen Mobilität mittlerweile 114 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Wiesbaden und Umgebung – dazu zählen Eltville, Taunusstein, Rüdesheim und Mainz-Kastel – errichtet.  

Die Anschaffung der Fahrzeuge und Ladesäulen wird durch das Sofortprogramm "Saubere Luft 2017 – 2020" des Bundes bezuschusst. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur wird mit rund 195.000 von 220.000 Euro gefördert. Die  Kosten für die Schaffung der Anschlussvoraussetzungen an allen Standorten sind selbst nicht förderfähig und belaufen sich auf etwa 450.000 Euro.

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