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Versenkbare Poller

Das Pilotprojekt "Versenkbare Poller" setzt sich zum Ziel, gewisse Flächen für bestimmte Nutzer und Zeiträume verbindlich abzusperren.

Somit kann dieses Projekt erste Erfahrungen zum Einsatz baulicher temporärer Sperren bezüglich Kosten, Zuverlässigkeit und Handhabbarkeit liefern.

Der Auftrag für die Planung des Pilotprojekts wurde im November 2021 an eine Firma aus Essen erteilt. Zunächst soll die Funktionsfähigkeit von versenkbaren Pollern verschiedener Sicherheitsstufen sowie von intelligenten Systemsteuerungen für Anlagen an drei Standorten untersucht werden. Die Anlagen sollen das illegale Befahren des Bahnhofsplatzes von der Klingholzstraße aus, des Michelsbergs von Fahrzeugen aus der Coulinstraße kommend, sowie des Abschnitts der Kirchgasse zwischen Rheinstraße und Luisenstraße, außerhalb der vorgegebenen Öffnungszeiten verhindern. 

Die Erkenntnisse aus dem Pilotversuch dienen zur Vorbereitung von weiteren Einfahrtssperren, die Fußgängerzonen und Plätze vor einem ganztägigen Befahren von unbefugten Kraftfahrzeugen schützen sowie die Sicherheit in der Innenstadt verbessern können.

Das spätere Rollout soll sowohl die Sicherheit sowie eine Neuordnung des Lieferverkehrs im Sinne einer nachhaltigen Stadtlogistik unterstützen. Lieferfahrzeuge und andere unbefugte KFZ würden mittels versenkbarer Poller mit intelligenter Steuerung tagsüber effektiv am Befahren der Fußgängerzone gehindert, während Teile der Fußgängerzone für Lastenfahrräder ganztägig frei befahrbar sind. Dies würde eine umweltfreundliche "letzte-Meile-Belieferung" befördern.

Die Ausschreibung für die Bauausführung ist für Anfang des zweiten Quartals 2022 vorgesehen. Um das Zufahrtskonzept zu erstellen ist eine umfangreiche Kommunikation mit den verschiedenen Nutzergruppen vorgesehen: beispielsweise Polizei und Feuerwehr, die immer freie Zufahrt haben müssten, zudem Anwohner-innen, Lieferanten und Handwerker, auch Arztpraxen und Geschäfte müssen berücksichtigt werden.

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