Die schönsten Weinprobierstände
Nach einem Spaziergang, einer Wanderung, einer Radtour oder einfach nur so beim Probierstand auf einen Wein vorbeischauen - perfekt!
Das Fässchen in Walluf
Was ich am Fässchen mag:
Dass es das ganze Jahr geöffnet hat, direkt am Wasser liegt und sich hier vor allem die Einheimischen auf ein Glas am Abend oder Wochenende treffen. Außerdem lässt sich ein Besuch mit einem wirklich schönen Spaziergang am Rhein verbinden. Ihr lauft die ganze Zeit am Wasser an wunderschönen Villen auf der einen und Strandabschnitten mit Sand und Muscheln auf der anderen Seite vorbei. Im Sommer wunderbar schattig!
Gut zu wissen:
- Parken: Am besten "Segelclub Rheingau" ins Navi eingeben und einen Parkplatz suchen
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Am Wallufer Fässchen (Öffnet in einem neuen Tab) schenken abwechselnd sechs lokale Winzerbetriebe aus - vor allem Riesling, aber auch Burgunder und Sekt
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Am Stand gibt es in der Regel nur Brezeln, aber Ihr könnt Euch ein eigenes Picknick mitbringen oder im Ort eine Pizza bestellen (Öffnet in einem neuen Tab)
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Restaurants in der Umgebung: das Clubrestaurant Rheinsegler (Öffnet in einem neuen Tab) mit Tapas und toller Terrasse mit Blick aufs Wasser; die Schwabbel (Öffnet in einem neuen Tab) - Restaurant und Hausboot in einem, eine Institution in Walluf, solide Hausmannskost
- Öffnungszeiten: ganzjährig montags bis freitags ab 17 Uhr, samstags ab 15 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 11 Uhr
Weinbergshaus Diefenhardt
Was ich hier mag:
Die Lage! Weit sichtbar ist das besondere Weinbergshaus Diefenhardt (Öffnet in einem neuen Tab), das umgeben von Reben oberhalb von Eltville-Martinsthal liegt. Dem einstigen Eigentümer Baron von Reichenau diente es als Jagdhütte - heute ist es ein Ort für Geselligkeit und Genuss.
Gut zu wissen:
- Parken: Das Weinbergshaus ist nur zu Fuß durch die Weinberge erreichbar. Parkplätze gibt es am Außenbetriebsgelände (Frauensteiner Weg 1).
- Zu essen gibt es kleine Schmankerl wie Spundekäs mit Brezelchen, Landjäger oder Käsewürfel.
- Öffnungszeiten:
- An den Rheingauer Schlemmerwochen am 24. April ab 15 Uhr, 25. April ab 12 Uhr, 26. April ab 12 Uhr, 30. April ab 15 Uhr
- 1. bis 3. Mai ab 12 Uhr
- 4. Juni bis 13. September 2026 immer Freitags ab 17 Uhr
Samstags und Sonntags ab 12 Uhr - Live-Musik an folgenden Tagen:
Sonntag, 26. April ab 14 Uhr Kleanshot
Sonntag, 3. Mai ab 14 Uhr MEON
Rauenthaler Weinprobierstand
Was ich hier mag:
Die Lage zwischen Obstbäumen ist einfach malerisch. Absolutes Muss ist ein Spaziergang zur nahe gelegenen Bubenhäuser Höhe - eine kleine Anhöhe mit Panoramabänken, Picknicktischen und einem fantastischen Blick über die sanften Hügel, Weinberge und Wälder des Rheingaus bis zum Rhein.
Gut zu wissen:
- Parken: Parkplatz "Weinbergstraße" in Rauenthal
- Beim Rauenthaler Weinprobierstand (Öffnet in einem neuen Tab) gibt es Kleinigkeiten zum Wein (jeder Winzer handhabt das anders), Ihr könnt aber auch ein eigenes Picknick mitbringen
- Wandermöglichkeiten: die Rauenthaler Spange (Öffnet in einem neuen Tab) (leicht, 3 Stunden, 8 Kilometer), der Gutenbergweg Eltville (Öffnet in einem neuen Tab) (leicht, 6.20 Stunden, 24 Kilometer, etappenweise laufbar) und die Riesling Schleife Rauenthaler Baiken (Öffnet in einem neuen Tab) (mittel, 1.40 Stunde, 6 Kilometer)
- Restaurants in der Umgebung: Bistro und Weingut Eremita (Öffnet in einem neuen Tab) - traumhafter Garten mit Weinstand und Liegestühlen, gehobenes Restaurant; Gutsschänke Langehof (Öffnet in einem neuen Tab) - gemütlich, lecker, schöne Terrasse
- Öffnungszeiten: Ab dem 22. März bis 3. November, Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 16 Uhr, Samstag ab 15 Uhr, Sonntag ab 13 Uhr
Schwarzes Häuschen in Eltville
Was ich hier mag:
Die Lage, die Weitsicht, Wein genießen an einem historischen Ort! Das Schwarze Häuschen (Öffnet in einem neuen Tab) - ein romantisches, von Wein umranktes Weinbergshäuschen mit weißen Sprossenfenstern - liegt mitten im traditionsreichen Steinberg, einer Monopollage des Staatsweinguts Kloster Eberbach, der bereits seit dem Mittelalter von den Zisterziensermönchen des Klosters bewirtschaftet wurde.
Umgeben ist er von einer knapp drei Kilometer langen Mauer, die für ein besonderes Mikroklima sorgt - mehr Wärme, weniger Wind! Ideal für den Riesling, der hier angebaut wird.
Gut zu wissen:
- Parken: Domäne Steinberg, Eltville - vom Parkplatz sind es etwa 100 Meter zu laufen
- Ausgeschenkt werden die Weine und Sekte von Kloster Eberbach
- Zu essen gibt es Kleinigkeiten wie Käsebrezel, Pfefferknacker und Dosenwurst
- Ein Besuch am Schwarzen Häuschen ist gut zu verbinden mit einer Besichtigung oder Weinprobe im Kloster Eberbach (Öffnet in einem neuen Tab)
- Ein Abstecher lohnt sich zum nahe gelegenen Landcafé Wacholderhof (Öffnet in einem neuen Tab) mit tollem Kuchen und einem ganzjährig geöffneten Hofladen mit Eiern von glücklichen Hühnern und anderen regionalen Spezialitäten
- Öffnungszeiten: Bei schönem Wetter von April bis Oktober, Freitag 15 bis 19 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag 11 - 19 Uhr
Weinprobierstand Goetheblick am Schloss Johannisberg
Was ich hier mag:
Auch hier wieder: die Lage! Vom Weinprobierstand Goetheblick (Öffnet in einem neuen Tab) hat man einen wunderschönen Blick auf die Weinberge und den Rhein. Man kann spazierengehen, sich auf die Panoramabänke sinken lassen und einen Riesling des Weinguts mitten in der schönsten Natur trinken.
Gut zu wissen:
- Parken: Schloss Johannisberg in das Navi eingeben
- Schlendert zunächst durch die wunderschöne Schlossanlage und werft einen Blick von der Panorama-Terrasse über die Weinberge bis zum Rhein
- Ausgeschenkt werden die Weine des Weinguts Schloss Johannisberg, dazu gibt es kleine regionale Speisen
- Nicht verpassen: die Skulptur des Spätlesereiters, der an die Erfindung der Spätlese erinnert (siehe unten)
- Öffnungszeiten: Freitags 14 bis 22 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag 11 bis 22 Uhr
Die Erfindung der Spätlese auf Schloss Johannisberg: 1775 wartet man auf Schloss Johannisberg im nahgelegenen Rheingau sehnsüchtig auf den Kurier des Fürstbischofs von Fulda, der die Erlaubnis zur Weinlese bringen soll. Doch der Bote verspätet sich – ganze drei Wochen! In dieser Zeit werden die edlen Rieslingtrauben von Grauschimmel befallen und scheinen verdorben. Aus Mangel an Alternativen keltert man sie trotzdem – und siehe da: Der Wein wird außergewöhnlich aromatisch, süß und vielschichtig. Die Spätlese war geboren! Noch mehr schöne Anekdoten gibt's hier (Öffnet in einem neuen Tab)!











