Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Caligari FilmBühne

exground filmfest 31

Wiesbadens ältestes Filmfestival gehört zu Deutschlands wichtigsten Veranstaltungen für internationale, unabhängige Produktionen. Bis zum 25. November 2018 wird ein außergewöhnliches Programm mit 180 Lang- und Kurzfilmen aus 42 Ländern präsentiert. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Unter den über 2.600 Einreichungen aus 107 Ländern traf das Kuratorenteam seine Auswahl, darunter 21 Welt-, drei internationale, elf Europa- und 24 Deutschland-Premieren. Ausgesuchte Filme aus dem Länderschwerpunkt Philippinen waren nicht nur in den Wiesbadener Spielstätten, sondern auch in Darmstadt und Frankfurt am Main zu sehen. In insgesamt sechs Wettbewerben wurden Geld- und Sachpreise im Wert von rund 20.000 Euro vergeben.

Neben dem Filmprogramm öffnetn die Spielstätten Caligari FilmBühne, Murnau-Filmtheater und der Kulturpalast ihre Pforten für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm aus Konzerten, Panels und Partys.

Programm-Highlights

In der Reihe "American Independents" war das preisgekrönte Drama "Monsters and Men" (Spezial-Jurypreis beim Sundance Film Festival) von Reinaldo Marcus Green als Deutschland-Premiere zu sehen. Ein weißer Polizist erschießt einen Afroamerikaner in Brooklyn.

Von New York ging es bei den "American Independents" in "We the Coyotes" von Hanna Ladoul und Marco La Via in die Stadt der Engel. Das Spielfilmdebüt begleitet das junge Paar Amanda und Jake bei ihren ersten 24 Stunden nach ihrer Ankunft in L.A. Ohne einen konkreten Plan und Geld wird die Beziehung der beiden schnell auf eine harte Probe gestellt.

In der Sektion "International" war die hochkarätig besetzte französische Komödie "Lieber Antoine als gar keinen Ärger" von Pierre Salvadori zu sehen. Die junge Kommissarin Yvonne ist die Witwe des örtlichen Polizeichefs Santi, die langsam begreift, dass ihr Mann nicht der rechtschaffene Mensch war, für den ihn alle hielten.

Wettbewerbe beim exground filmfest

In der 17. Ausgabe des Internationalen Kurzfilm-Wettbewerbs konkurrierten 16 Filme aus 16 Ländern um den Jurypreis von 2.000 Euro, gestiftet vom exground-Freundeskreis.

Im Deutschen Kurzfilm-Wettbewerb traten insgesamt zehn Produktionen im Rennen um die Geld- und zwei Sachpreise im Wert von 9.500 Euro an, darunter "Rien ne va plus" von Sophie Linnenbaum.

Der Wiesbaden-Special–Kurzfilm-Wettbewerb fand zum 14. Mal statt. Ausgewählt wurden elf Filme, die entweder von hier geborenen oder lebenden Regisseuren oder in Wiesbaden gedreht wurden.

In der Reihe "Made in Germany" wurde der Preis "Das Brett" zum dritten Mal von Insassen der JVA Wiesbaden vergeben. Insgesamt konkurrierten sechs Produktionen um den Gefangenen-Jurypreis.

In der exground-Gong-Show hieß das Motto wieder: je trashiger desto besser! Mitmachen dufte jeder, der seinen Film rechtzeitig auf einem Datenträger abgegeben hat.