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Caligari FilmBühne

Stadtgeschichte: Aufbruch '68 - Wiesbadener Zeitzeugen erinnern sich

Das Caligari zeigt am Freitag, 24. Mai, um 20 Uhr unter dem Titel "Stadtgeschichte" den Film "Aufbruch '68 - Wiesbadener Zeitzeugen erinnern sich". Harald Kuntze - Regie und Kamera - ist dann zu Gast.

War da was 1968 in Wiesbaden? Oder hat sich alles in Berlin und Frankfurt abgespielt? Diesen Fragen ging das Stadtarchiv Wiesbaden im vergangenen Jahr nach. Wiesbadenerinnen und Wiesbadener berichten über ihre Erfahrungen, Erkenntnisse, ihre persönliche Entwicklung und ihre Haltung in dieser bewegten Zeit.

Ein junger Mann erlebt in seiner Lehrzeit die aufmüpfige Stimmung, eine spätere WG-Bewohnerin berichtet von ihrer Lehrerin, die deren Ehechancen mit dem Abitur schwinden sieht, ein Ex-Oberbürgermeister erzählt vom Aufstand der Jusos, eine der Gründerinnen der Wiesbadener Frauenbewegung spricht. Künstler und Künstlerinnen sowie Musikerinnen und Musiker kommen zu Wort, der Wiesbadener Club Voltaire und seine Folgen sind Thema, die Auseinandersetzung mit dem "Konsumterror", und viele politische Fragen werden von denen angesprochen, die die Zeit erlebt haben.

Dieses Kaleidoskop der Erlebnisse zeigt, dass sich hinter ’68 ein ganzes Jahrzehnt verbirgt. Der Aufbruch zur Veränderung begann für viele mit der Musik der Protestsänger aus den USA und Deutschland, den Beatles oder den Stones. Die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus in Gesellschaft und Familie, der Vietnamkrieg, der Tod von Benno Ohnesorg und Martin Luther King sowie der Einmarsch der Sowjets in Prag sind Ereignisse, die das Zeitgefühl prägen.

D 2019, 105 Min., FSK: ungeprüft, Regie und Kamera: Harald Kuntze, Schnitt: Harald Kuntze, beratend Georg Habs. Mit: Achim Exner, Bernd Brach, Hans-Jürgen Fischer, Brigitte Forßbohm und vielen anderen Wiesbadener Zeitzeuginnen und Zeitzeugen