Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Caligari FilmBühne

Zu Gast im Caligari

Der Frankfurter Filmemacher Heiko Arendt ist am Dienstag, 26. November, ab 17.30 Uhr mit zwei Filmen über die Schicksale Frankfurter Bürger zur Zeit des Nationalsozialismus zu Gast. Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit dem Regisseur und Heike Drummer vom Jüdischen Museum Frankfurt.

Julius Meyer. November 1938

Der erste widmet sich der Verhaftung von Rechtsanwalt und Notar Dr. Julius Meyer während der November-Pogrome 1938 in Frankfurt. Meyer legte darüber 1940 schriftlich Zeugnis ab und berichtet von der Festnahme, der Busfahrt zur Festhalle, den Schikanen und Demütigungen an diesem Sammelplatz und dem Transfer zum Südbahnhof, von wo etwa 3.000 als Juden verfolgte Frankfurter in die Konzentrationslager Buchenwald und Dachau deportiert wurden.

Deutschland 2019, 25 Minuten, FSK ungeprüft

Meinen Freunden zum Abschied - Ernst Ludwig Oswalt (1922 - 1942)

Der zweite Film verwendet handschriftliche Originale und Familienfotos aus dem kurzen Leben Ernst Ludwig Oswalts, genannt "Lux". Ergänzend liefern Experten und Historiker Informationen zur Verfolgung der Frankfurter Juden. Am 11. Juni 1942 wurde der 10-jährige Lux in das Vernichtungslager Majdanek oder Sobibor verschleppt. "Ich weiß nicht, was vor mir liegt, vielleicht ist das gut so", schrieb er in seinem Abschiedsbrief.

Deutschland 2019, 80 Minuten, FSK ungeprüft

Tickets

Bequem können Sie online in der Programmübersicht die gewünschte Veranstaltung auswählen und im Saalplan des Vorstellungstermins Ihre Sitzplätze belegen. Tickets gibt es auch in der Tourist-Information am Marktplatz oder an der Kinokasse im Caligari, die täglich von 17 bis 20.30 Uhr geöffnet ist.