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Caligari FilmBühne

Caligari: Gedenktag 27. Januar

Zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust zeigt das Caligari die Geschichte dreier Männer, die über das Leben von und mit ihren Eltern erzählen und einen Film über die Straßenbahnlinie 41 in Łódź, die täglich durch das jüdische Ghetto fuhr.

"Drei Söhne" am 27. Januar um 20 Uhr

In absehbarer Zeit werden auch die letzten Überlebenden der Shoah gestorben sein. Ihre Kinder übernehmen die Rolle als Zeugen der Zeitzeugen. Der Film schildert, wie diese zweite Generation mit ihrer besonderen Situation umgeht – der Gratwanderung zwischen Selbstfindung und Verantwortung gegenüber Eltern und Geschichte. Drei Söhne berühmter Künstler und Auschwitz-Überlebender – drei Wege, mit der Vergangenheit umzugehen. Zu Gast ist Regisseurin Birgit-Karin Weber und die Filmcrew.

"Linie 41" am 29. Januar um 20 Uhr

Während des Zweiten Weltkriegs gab es wohl keine andere Großstadt in Europa als Łódź, damals von den neuen Deutschen Machthabern in 'Litzmannstadt' umbenannt, in der christliche Deutsche und Polen auf der einen Seite und jüdische Deutsche und Polen (und anderer Länder) so nahe beieinander und doch Welten voneinander getrennt lebten wie hier.

Mitten in der Stadt befand sich das zweitgrößte Ghetto auf polnischem Boden – und es sollte länger bestehen als alle anderen. Das Leiden der gefangenen jüdischen Menschen war sichtbar und öffentlich, täglich fuhren Straßenbahnen aus dem "freien" Teil der Stadt mitten durch das Ghetto. Eine dieser Linien war die Nummer 41.

Deutschland 2015, 100 Minuten, FSK ab zwölf, Regie Tanja Cummings, Kamera Marek Iwicki, Musik Robert Cummings.

Tickets

Bequem können Sie online in der Programmübersicht die gewünschte Veranstaltung auswählen und im Saalplan des Vorstellungstermins Ihre Sitzplätze belegen. Tickets gibt es auch in der Tourist-Information am Marktplatz oder an der Kinokasse im Caligari, die täglich von 17 bis 20.30 Uhr geöffnet ist.