Sprungmarken

Fuoco sacro - Suche nach dem heiligen Feuer des Gesangs

Regisseur Jan Schmidt-Garre porträtiert in der Dokumentation "Fuoco sacro" drei herausragende Sängerinnen unserer Zeit, deren Gesang ins Herz trifft. Sie kommen aus Albanien, Kanada, Litauen: Ermonela Jaho, Barbara Hannigan und Asmik Grigorian. Gezeigt wird sie am Samstag, 2. Juli, um 18 Uhr im Caligari.

Opernabende können anregend sein, sie können langweilig sein. Manchmal sind sie lebensverändernd. Wer die Callas gesehen hat, spricht noch heute von ihr. Auch in unserer Zeit gibt es sie: Sängerinnen, die die Zuschauenden ins Herz treffen. Selten waren sie immer, und sie sind es bis heute. Drei von ihnen stellt dieser Film vor; fragt, was sie machen, wie sie es machen und was es in uns auslöst: Ermonela Jaho, Barbara Hannigan und Asmik Grigorian.

Sie kommen aus den verschiedensten Kulturen - Albanien, Kanada, Litauen -, und sie könnten unterschiedlicher nicht sein, aber eines haben sie gemeinsam: Sie schonen sich nicht, sie geben auf der Bühne alles. Den letzten Schutzschild, auf den ihre Kolleginnen nicht verzichten wollen, brauchen sie nicht. Sie verschmelzen mit ihren Bühnenfiguren und wollen das totale Erlebnis. Nur mit Künstlerinnen wie ihnen kommt die Oper zu sich; es entsteht Musiktheater im emphatischen Sinn.

"Ein Film über drei große Sängerinnen und zugleich ein Film über das Herz der Oper." FFF Bayern