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Stop FGM/C: Do you remember me?

Female Genital Mutilation (FGM) und Female Genital Cutting (FGC) heißen zu Deutsch: weibliche Genitalverstümmelung beziehungsweise Genitalbeschneidung. Das sam - Stadtmuseum am Markt präsentiert vom 9. bis 19. Februar die Sonderausstellung "Stop FGM/C – Sie versprachen mir ein herrliches Fest". Das Caligari zeigt am 8. Februar um 17.30 Uhr den erschütternden Dokumentarfilm über die Geschichte von Sara Aduse, die an diesem Abend zu Gast ist.

Wenn die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane aus nicht medizinischen Gründen teilweise oder vollständig entfernt beziehungsweise verletzt werden. Bei FGC/M handelt es sich um eine schwere Menschenrechtsverletzung, da sie gegen das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit der Betroffenen verstößt. 

Sara wurde als kleines Mädchen in Äthiopien beschnitten. Ihre Beschneidung hat sie nach eigenen Aussagen als Kind gebrochen und bis heute schwer traumatisiert. Um ihren inneren Frieden zu finden, beschließt die heute 28-jährige Zürcherin, ihre Beschneiderin zu suchen. Sie reist nach Harar, wo sie die Frau mit der Tat konfrontieren will. Auf ihrer Reise deckt Sara auf, dass in Äthiopien - trotz staatlichem Verbot - noch immer Mädchen beschnitten werden.