Die Digitalisierung von Schule und Unterricht wird von der Landeshauptstadt Wiesbaden zügig vorangetrieben.
Geförderte Maßnahmen
Aufbau und Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf dem Schulgelände.
Einrichtung von WLAN.
Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Lehr-Lern-Infrastrukturen, die das Landesangebot sinnvoll ergänzen.
Anzeige- und Interaktionsgeräte - zum Beispiel interaktive Tafeln, Beamer, Displays nebst dazugehöriger Steuerungsgeräte.
digitale Arbeitsgeräte beispielsweise für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder fachrichtungsbezogene Bildung an beruflichen Schulen.
Einrichtung von Strukturen für die professionelle Administration und Wartung digitaler Infrastrukturen im Zuständigkeitsbereich von Schulträgern.
Schulgebundene Laptops, Notebooks und Tablets
Umsetzung in Wiesbaden
Der Anteil für die Landeshauptstadt Wiesbaden betrug 20.598.269 Euro. Der Umsetzung des geplanten Digitalpakts Schule und des Landesprogramms Digitale Schule Hessen für den Zeitraum 2020 bis 2024 wurde von der Stadtverordnetenversammlung mit Beschluss Nummer 0010 vom 13. Februar 2020 zugestimmt. Die unterschiedlichen Maßnahmen an den Schulen wurden je nach Dringlichkeit auf die Jahre 2020 bis 2024 aufgeteilt. Bei der Festlegung der Prioritäten wurde der Status Quo an den Schulen berücksichtigt, sowohl was die Infrastruktur als auch die Ausstattungskonzepte angeht. Es wurde natürlich ebenfalls berücksichtigt, welche Maßnahmen jeweils aufeinander aufbauten.
Wiesbadener Schwerpunkte
Der Digitalpakt ist in erster Linie ein Infrastrukturprogramm. An vielen Wiesbadener Schulen wurde die strukturierte Datenverkabelung ergänzt, an wenigen komplett realisiert. Durch die Umsetzung des Digitalpakts wurde erreicht, dass alle Wiesbadener Schulen über eine dem derzeitigen Stand der Technik entsprechende strukturierte Datenverkabelung und ein leistungsfähiges WLAN verfügen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Ausstattung der Unterrichtsräume mit Präsentationsmedien. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen im Rahmen der Ausstattung aus dem Medienentwicklungsplan gab die EDV-Projektgruppe ein begrenztes Set von Ausstattungsstandards vor. Abhängig von den Wünschen der Schulen wurden dabei Interaktive Displays, Beamerlösungen oder großformatige Panels ausgewählt. Allen gemeinsam ist, dass auf diese Präsentationsmedien mit Hilfe von drahtlosen Technologien Bildschirminhalte verschiedenster digitaler Endgeräte gespiegelt (gestreamt) werden können. Es wurden alle Räume, die von den Schulen als unterrichtlich relevant beschrieben wurden, mit einem Präsentationsmedium ausgestattet.
Umsetzung der Arbeiten
Die Umsetzung des Digitalpakts in der Landeshauptstadt Wiesbaden war gut vorbereitet. Seit vielen Jahren beschäftigte sich die "EDV-Projektgruppe", die sich aus Lehrern, Mitarbeitern des Medienzentrums und Fachleuten der Schulverwaltung (sowohl des städtischen– als auch des Staatlichen Schulamtes) zusammensetzt, mit der Entwicklung und Fortschreibung des Medienentwicklungsplans und der Umsetzung der Digitalisierung an den Wiesbadener Schulen. Insofern konnte auf eine gute und aktuelle inhaltliche Grundlage zurückgegriffen werden und auf dieser Basis die Weiterentwicklung unter den Rahmenbedingungen des Digitalpakts erfolgen. So wurden in den Jahren 2020 bis 2024 alle Schulen neu oder ergänzend verkabelt und mit WLAN versehen. An vielen Schulen wurden Präsentationsgeräte installiert, einige PC-/Informatikräume wurden neu ausgestattet und mit einer automatisierte Betriebssystem- und Softwareverwaltung etabliert.