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Medienzentrum Wiesbaden

Filme Edupool 27. Januar Gedenktag

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht von Filmen, die sich anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar für eine thematische Auseinandersetzung eignen. Alle vorgestellten Filme sind in Edupool als Streams verfügbar.

"Das Tagebuch der Anne Frank", Altersempfehlung: ab 13 Jahren

Vom 12. Juni 1942 bis zum 1. August 1944 lebt Anne Frank mit ihrer Familie und Freunden ihrer Eltern versteckt in einem Hinterhaus in Amsterdam. In ihrem Tagebuch hält sie fest, was in dieser Zeit passiert, was sie empfindet und wie sie zu einer jungen Frau wird. Eindrucksvoll verknüpft das Drama historische Zeitumstände mit den alterstypischen Wünschen, Sorgen und Nöten einer Jugendlichen.


"Die Schüler der Madame Anne", Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Eine resolute Lehrerin übernimmt eine Problemklasse am Léon Blum Gymnasium in einem Pariser Vorort und überredet die widerspenstigen Jugendlichen zur Teilnahme an einem Geschichtswettbewerb über den Holocaust. Die Schüler entdecken dabei verborgene Potenziale und können zugleich den Blick für ihre von Vorurteilen geprägte Gegenwart schärfen.

"Im Labyrinth des Schweigens", Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Ende der 1950er-Jahre stößt der junge Staatsanwalt Johann Radmann auf die Spur von NS-Verbrechern, die unbehelligt in der westdeutschen Gesellschaft leben. Seine Ermittlungen erfahren allgemein Ablehnung, bis ihn der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer unterstützt und ihn dazu ermuntert, die Täter zur Verant­wortung zu ziehen.

"Deutschstunde", Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema "Die Freuden der Pflicht" schreiben. Er erinnert sich dabei wie besessen an seinen Vater Jens Ole Jepsen, der als Polizist den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war. Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen, ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu - und Siggi steht zwischen ihnen. Verfilmung nach Sigfried Lenz.


"Die Unsichtbaren", Altersempfehlung: ab 14 Jahren

7.000 jüdische Bewohner Berlins widersetzten sich 1943 der Deportation, indem sie in der Metropole untertauchten. Vier Überlebende erinnern sich an ihre dramatischen Erlebnisse als Jugendliche. Diese Zeitzeugen-Interviews verknüpft der Film mit Spielszenen, die Ängste und Schrecken ebenso spürbar machen wie Unternehmensgeist, Hoffnungen und den Rückhalt in der Bevölkerung Berlins.


"Der Junge im gestreiften Pyjama", Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Bruno ist der achtjährige Sohn eines Offiziers im Dritten Reich. Als der Vater als Aufseher eines Vernichtungslagers aufs Land versetzt wird, muss ihm die gesamte Familie folgen. Auf seinen verbotenen Streifzügen durch die Wälder, gelangt Bruno an den Zaun des Arbeitslagers. Dort lernt er den gleichaltrigen Shmuel kennen und zwischen den ungleichen Jungen entsteht eine enge, aber auch gefährliche Freundschaft.


Kurzfilm "Spielzeugland", Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Deutschland 1942. Um ihren Sohn Heinrich zu schützen, versucht Marianne Meissner ihn glauben zu lassen, dass die jüdischen Nachbarn bald verreisen müssen - ins Spielzeugland. Eines Morgens sind die Nachbarn dann verschwunden - Heinrich ebenfalls. Der oscarprämierte Film eignet sich auch zur Filmanalyse.


"Nebel im August", Altersempfehlung: ab 15 Jahren

Ein als schwer erziehbar geltender Junge aus einer jenischen Familie wird während des Nationalsozialismus seinem Vater weggenommen und in Erziehungsheime gesteckt, bis er 1942 in einer Pflege- und Heilanstalt landet. Dort wird er Zeuge der Euthanasie und stellt sich ihr entgegen, bis er selbst zum Opfer wird.


"Schindlers Liste", Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Halbdokumentarischer Film über den Industriellen Oskar Schindler und die Zeit des Dritten Reichs vom Einmarsch in Polen bis zur Kapitulation 1945. Schindler, Katholik und NSDAP-Mitglied, rekrutiert - anfänglich aus Profitsucht, dann aus Menschlichkeit - Juden als Arbeiter für seine Emaillewaren-Fabrik. Er rettet rund 1.100 Menschen vor dem sicheren Tod.


"Die Welle", Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Der Lehrer einer durchschnittlichen Klasse gerät in eine nicht nur pädagogische Zwickmühle, als sich seine Schüler während einer Projektwoche zum Thema "Autokratie" seinen Forderungen bedenkenlos unterordnen und sich schließlich in Belangen solidarisieren, die zuvor kaum wahrgenommen wurden. Die Verfilmung eines amerikanischen Jugendbuch-Bestsellers hinterfragt im Rahmen einer spannenden Geschichte gleichgeschaltetes Verhalten und stellt das Für und Wider einer solchen Geisteshaltung zur Disposition.