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Medienzentrum Wiesbaden

Tagung FrAMe

Mitte September fand die diesjährige Tagung der Frei arbeitenden Medienzentren (FrAMe)in den Räumlichkeiten des Bundesverbandes Jugend und Film e.V. in Frankfurt und des Medienzentrums Wiesbaden e.V. statt. Es war ein lebhafter und bereichernder Austausch.

Philipp Aubel empfing am 12.09. die Tagungsteilnehmende in den Büros des BJF im 4. Stock der Fahrgasse 89 in Frankfurt zum ersten Teil der zweitägigen Frame- Tagung und stellte gemeinsam mit Ralph Förg, dem Geschäftsführer des Filmhauses Frankfurt, die Arbeit der Jungen Filmszene und das Filmhaus Frankfurt vor. Schwerpunkt am Mittwoch war das Thema ethisch-politische Aspekte der Digitalisierung. Gerda Sieben vom jfc Medienzentrum Köln gab eine Einführung unter dem Motto: „Große Begriffe kleingehackt: Einführung mit Schwerpunkt auf ‚Big Data Analytics‘“. Anschließend gab Sebastian Ring vom Medienzentrum München einen Crashkurs Ethik und leitete Aufgabenfelder für die Medienpädagogik ab. Zum Schluss veranschaulichte Daniel Seitz von medienpfade.org am Beispiel von „Jugend hackt“ Prinzipien einer ethikzentrierten Medienpädagogik.

„Es war spannend, die Digitalisierung unseres Alltags unter ethisch-politisch Aspekten zu beleuchten“, berichtet Philipp Aubel, Projektleiter der Jungen Filmszene. Maria Weyer, stellvertretende Geschäftsführerin des Medienzentrum Wiesbaden e.V., konstatiert, dass „der anschließende Austausch über aktuelle Projekte und Entwicklungen in den Frame-Institutionen sehr inspirierend gewesen sei und wichtige Impulse für die eigene Arbeit gegeben habe“. Sie hat die Tagungsteilnehmenden am Tag darauf in Wiesbaden im Medienzentrum und in der Caligari FilmBühne empfangen. In der Caligari FilmBühne Wiesbaden veranstaltet die medienpädagogische Abteilung des Medienzentrums jährlich ca. 50 Schulkinoveranstaltungen für alle Altersgruppen und Schulformen.

Über Frame

FRAME ist die Ständige Konferenz der frei arbeitenden Medienzentren. Die hier zusammengeschlossenen medienpädagogischen Facheinrichtungen haben sich zum Ziel gesetzt, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, Familien und Senioren zu fördern und zu unterstützen. Die Angebote der Medienzentren richten sich einerseits direkt an Kinder und Jugendliche, Senioren oder Familien, andererseits an Multiplikatoren/innen. Die in der Ständigen Konferenz mitarbeitenden Medienzentren haben unterschiedliche Angebots- und Arbeitsprofile, die sich auf die aktuellen Bedarfe in den jeweiligen pädagogischen Handlungsfeldern beziehen. Sie reagieren auf kulturelle und mediale Entwicklungen bei Kindern und Jugendlichen, in Jugendszenen, in der Gesellschaft und bei den unterschiedlichen Bildungsträgern. Sie berücksichtigen sowohl Alter und Bildungsstand, die spezifischen Lernorte als auch die jeweiligen Bildungsziele.