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Tourismuspreis

Cult-Touren: Führung durch den Stadtwald

Mit dem Förster erleben Familien und Gruppen den Wiesbadener Stadtwald auf neue Weise. Von der Zecke bis zum Hirsch erfahren sie vom geheimen Leben der Tiere und Pflanzen und von der Arbeit im Forst.

Kurzbeschreibung des Projekts

Spazierengehen im Wald kann jeder selbst. Nur wer beantwortet all die Fragen, die dabei so auftauchen? Was bedeuten die Markierungen an den Bäumen? Gehört der Borkenkäfer zum gesunden Wald ? Wer sind Wespenbussard, Elsbeere und Grüntäubling? Der Förster ist per du mit der geheimen Gemeinschaft des Waldes.
Die Führungen in Kooperation von cult-touren mit dem Stadtwald Wiesbaden wecken Neugierde und vermitteln Wissen über einen Naturraum, den wir sonst nur genießen wollen.

Welchen touristischen Mehrwert bietet das Projekt für die Region Wiesbaden-Rheingau-Taunus?

Der Wiesbadener Stadtwald ist wie ein ungeschliffener Diamant. Seine bedeutsame Fläche verbindet Höhen und Täler, doch seine Vielfalt und Besonderheit bleibt den meisten Touristen und Spaziergängern oft verborgen.

Hier können gezielte und fachkundige Führungen von Forstfachleuten einen Anreiz schaffen, die vorhandene Infrastruktur an Wegen und Markierungen touristisch neu zu nutzen und sie mit sachkundiger und detailreicher Wissensvermittlung durch Förster zu verbinden.

Die Führungen mit dem Förster sind ein zusätzlicher Baustein im touristischen Angebot Wiesbadens. In Erweiterung der klassischen Stadtführungen können Touristen so im nahen Umfeld und auf unterhaltsam und wissensvermittelnde Weise unseren Stadtwald aus Sicht eines Försters betrachten – und damit an seiner umfassenden Kenntnis der verborgenen Zusammenhänge im Lebenszyklus von Pflanzen und Tieren im Wandel der Jahreszeiten teilhaben.

Besser und persönlicher als in einem "Online-Lexikon" können hier Fragen gestellt und Zusammenhänge erläutert werden, die diesem besonderen Erlebnisraum einen wertigen Auftritt verschaffen - als Ergänzung zu den bekannten Attraktionen der Stadt Wiesbaden.

Das Angebot richtet sich an Reisegruppen, Reiseveranstalter, Schulführungen und viele mehr.

Wie nachhaltig ist das Projekt?

Die Treffpunkte können mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Es wird das vorhandene Wegenetz genutzt. Die Teilnehmer können sich an der frischen Luft und im Wald erholen und gleichzeitig wird das Wissen des Försters weitervermittelt. Das Bewußtsein für den Erhalt der Natur wird geweckt und das Verständnis zu ihrer achtsamen Nutzung verstärkt. Der Spaziergang ist wie ein Bad im Wald: es senkt den Blutdruck, reguliert den Puls und reduziert auf natürliche Weise Stresshormone. Waldluft vermehrt und aktiviert unsere Killerzellen. Eltern können mit ihren Kindern in Ruhe Gespräche führen und ganz beiläufig ohne Programm beisammen sein.

Was ist innovativ, beziehungsweise neuartig am Projekt?

Innovativ ist die Verknüpfung von Aufgabenstellungen in der städtischen Verwaltung mit einem privatwirtschaftlichen touristischen Angebot zum wechselseitigen Nutzen beider Seiten – und nicht zuletzt zum sinnvollen Nutzen unseres gemeinsamen Naturraums. Dabei fließt ein nicht unerheblicher Teil der erwirtschafteten Einnahmen in den Haushalt der städtischen Verwaltung zurück. Es können so bisher ruhende Potentiale im Regionaltourismus erschlossen werden.

Was ist beispielgebend an dem Projekt? Ist es auf andere Regionen übertragbar?

Es erschließt gezielt einen touristisch bisher wenig genutzten Bereich Wiesbadens und öffnet damit Potentiale im Regionaltourismus. Besonders ist die enge und lebendige Kooperation von städtischem Forstamt und privatem regionalen Tourenanbieter. Interessentenkreise können weit über den Rahmen der gängigen städtischen Kommunikationswege erreicht werden. Das spezielle Interesse von Bürgern und Touristen für dieses Angebot war mit hoher Teilnehmerzahl sofort spürbar. Bei hohem Engagement, wechselseitiger Unterstützung und gemeinsamer Zielsetzung ist dies auf vielfältige öffentliche/private Kooperationen im städtischen Tourismusbereich übertragbar.