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Tourismuspreis

Goethe-Rheingau-Krimi

Das neue Buch "Die Divan-Affäre" von Krimi-Autor Karsten Eichner verbindet Histo-Edutainment mit einer Werbung für die Kulturlandschaft Rheingau und das architektonische Erbe Wiesbadens. Es soll an Original-Schauplätzen gelesen werden - Weingenuss inklusive.

Kurzbeschreibung des Projekts

"Die Divan-Affäre" ist eine historische Kriminalerzählung, die in Kürze als Buch erscheinen soll und an Original-Schauplätzen gelesen wird. Sie spielt während des Bade-Aufenthalts Goethes 1814 in Wiesbaden und im Rheingau. Dichtung und Wahrheit: Goethe verliebt sich, wird wider Willen zum geheimen Ermittler, muss einen Goldschatz finden, sich eines Erpressers erwehren und am Ende gar seine Haut retten. Ein detektivisches Abenteuer à la Sherlock Holmes und James Bond, erzählt mit Tempo und Witz.

Welchen touristischen Mehrwert bietet das Projekt für die Region Wiesbaden-Rheingau-Taunus?

Durch bundesweite Präsenz in Buchhandlungen und durch Rezensionen wird der Goethe-Krimi zum Kultur- und Markenbotschafter für die Region. Er eignet sich auch für eine Verfilmung (Vorlage: Kinofilm "Goethe!") und schafft damit einen zusätzlichen Mehrwert. Das Manuskript ist fertiggestellt, eine Buchveröffentlichung ist für Ende 2018 geplant. Der Krimi versetzt den Leser in die Zeit vor 200 Jahren und gibt ihm viele touristische Anhaltspunkte für eine Reise durch Wiesbaden und den Rheingau: Original erhaltene Schauplätze wie das Brentanohaus in Winkel, das Biebricher Schloss, der Wiesbadener Kurpark und der Bäckerbrunnen laden den Besucher ein, einzutauchen in das Flair der Goethe-Zeit und der beginnenden Rheinromantik.

Eine Krimi-Wanderung sowie Buchlesungen an Originalschauplätzen und in Originalkostümen der Zeit, z.B.mit Einbindung des Biedermeier-Vereins Eltville, geben zudem die Möglichkeit, amüsant und kurzweilig etwas über Geschichte und Kultur des Badelebens in Wiesbaden und des beginnenden Rheingau-Tourismus im 19. Jahrhundert zu erfahren: Histo-Edutainment vom Feinsten - sei es mit einem frühlingshaften "Osterspaziergang" von Schierstein zum Frauensteiner Goethe-Stein oder mit einer Kerzenschein-Lesung im Brentanohaus, natürlich begleitet von einem Glas Goethe-Wein.

Wie nachhaltig ist das Projekt?

Das neue Buch von Krimi-Autor Karsten Eichner (unter anderem "Sherlock Holmes: Die Wiesbadener Fälle") verbindet Histo-Edutainment mit einer Werbung für die Kulturlandschaft Rheingau und das architektonische Erbe Wiesbadens. Der Krimi macht Lust, beides selbst zu entdecken - sei es auf Goethes Spuren oder einfach beschwingt von einem temporeichen Regional-Krimi. Das Buch adaptiert das erfolgreiche Regionalkrimi-Konzept (Provence-Krimi, Lissabon-Krimi, etcetera) für den Rheingau - und variiert es mithilfe des historischen Sujets. Goethe als weithin bekannter Dichter schafft dabei zusätzliche Identifikation und eignet sich gut als kluger und belesener "Fremdenführer", mit dessen Augen der Leser den Rheingau erkundet. Zahlreiche eingestreute Original-Zitate sorgen dabei für einen "Aha-Effekt" und für ein wissendes Schmunzeln bei Goethe-Fans.

Was ist innovativ, beziehungsweise neuartig am Projekt?

Goethe und der Rheingau - das ist ein Erfolgsduo. Doch bisher findet Goethe vor allem "historisch" und museal statt. "Die Divan-Affäre" holt den Dichterfürsten vom Sockel und lässt ihn eintauchen in das pralle Leben des Rheingaus - mit Picknick-Ausflügen ans Rheinufer, mit Museums-Besuchen (heute: Museum Wiesbaden) oder mit einem gemütlichen Nachmittag im Kurpark, alles eingebettet in eine packende Rahmenhandlung. In der modernen Form des Krimis kann der Besucher Goethe und den Rheingau neu und zeitgemäß erleben. Kostümlesungen und Krimi-Wanderungen zu Original-Schauplätzen lassen die Handlung plastisch werden - Weingenuss inklusive.

Was ist beispielgebend an dem Projekt? Ist es auf andere Regionen übertragbar?

Goethe, der Rheingau und der Rheingauer Wein - diese Kombination ist einmalig. Eine Übertragung in andere Regionen ist aber mit anderen historischen Persönlichkeiten gut vorstellbar und wird bereits praktiziert, aktuell zum Beispiel in den Husumer Theodor-Storm-Krimis von Tilman Spreckelsen.