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Czas wolny

Bildcopyright: Credits Bertelsmann Stiftung

Moderation Thomas Jansen (FAZ) 

2026 – 250 Jahre amerikanische Demokratie. Und Donald Trumps zweites Jahr zurück an der Macht: Ein historisches Jubiläum trifft auf eine historische Zäsur. Während die Vereinigten Staaten ein Vierteljahrtausend Verfassungsstaat feiern, setzt Präsident Trump seinen autoritären Umbau fort – mit einer Agenda, die tiefgreifender, strategischer und entschlossener ist als je zuvor.

Dieses Buch ist ein politisches Frühwarnsystem. Und ein Handbuch der demokratischen Selbstverteidigung. Es benennt die Schwächen, die Populisten systematisch ausnutzen. Es zeigt, welche Lehren wir aus dem amerikanischen Fall ziehen müssen. Und es macht deutlich, was jetzt zu tun ist – auf politischer, juristischer und gesellschaftlicher Ebene. Damit wir nicht in wenigen Jahren zurückblicken und gerade auch wegen der eigenen historischen Verantwortung sagen müssen: Auch wir hätten es wissen können.

Die gefragte transatlantische Politikexpertin Cathryn Clüver Ashbrook zeigt in ihrem ersten Buch, wie die amerikanische Demokratie gezielt ausgehöhlt wird: durch systematische Schwächung der Gewaltenteilung, ideologische Kontrolle von Bildung und Medien, juristische Umdeutung von Machtbefugnissen und gezielte Einschüchterung politischer Gegner. Was viele als Chaos oder Einzelfälle abtaten, war in Wahrheit Teil einer langfristigen Strategie – und genau das haben wir übersehen.

Doch Clüver Ashbrook geht weiter: Sie zeigt, wie dieselben Muster in Europa Einzug halten – auch in Deutschland. Die Illusion, dass liberale Demokratien automatisch stabil seien, hat uns blind gemacht für die Angriffspunkte von innen. Gerade dort, wo Institutionen schwach, Bildungssysteme ungeschützt und Öffentlichkeit fragmentiert sind, greifen autoritäre Strategien besonders leicht.

Cathryn Clüver Ashbrook ist eine deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin und eine der profiliertesten transatlantischen Stimmen der Gegenwart: vielfach im Fernsehen präsent (ARD, ZDF, CNN, BBC) und gefragte Kommentatorin in renommierten Medien wie Financial Times, New York Times und Washington Post. Sie leitete das Future of Diplomacy Project an der Harvard Kennedy School, war Direktorin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. 2022 wechselte sie zur Bertelsmann Stiftung, ist als Senior Advisor Mitglied im Führungskreis und leitet unter anderem das Deutsch-Amerikanische Zukunftsforum.

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