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Kolumne Februar 2016

Kolumne Februar 2016: "Für den Sport feiern"

Liebe Wiesbadenerinnen und Wiesbadener,

liebe Freunde und Gäste unserer schönen Stadt,

Sport − beziehungsweise Bewegung − ist die beste Medizin. Was der Volksmund schon früher wusste, bestätigen heutzutage die Gesundheitsexperten. Sport vermittelt auch wichtige Werte in der Gesellschaft und verbindet Generationen, Kulturen und fördert Gemeinsamkeit. Und Sport begeistert Millionen Menschen. Das werden wir dieses Jahr wieder erleben. Denn mittlerweile läuft der Countdown für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro: Vom 5. bis 21. August werden die Sportlerinnen und Sportler um Medaillen kämpfen − übrigens zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele in Südamerika. Einen Monat später treten dann die Paralympics-Teilnehmerinnen und -teilnehmer zu ihren Wettkämpfen in Rio an.

Weil Vorfreude am schönsten ist, steht unsere schöne Stadt im Februar ganz im Zeichen der fünf Ringe: Wir feiern den Sport – und wir feiern für den Sport. In Wiesbaden finden gleich zwei Großveranstaltungen statt: die "Sektnacht – Ball des Sports Special"  und der 46. Ball des Sports.

Am Freitag, 5. Februar, müssen Athletinnen und Athleten und die Abermillionen Sportfans noch exakt ein halbes Jahr warten, bis die Flamme eines der größten Sportereignisse der Welt endlich entzündet wird. Eben an diesem 5. Februar laden die Stiftung Deutsche Sporthilfe und die Henkell & Co. Sektkellerei zur „Sektnacht – Ball des Sports Special“ ein. Mit einer Party-Nacht im Zeichen des Sports wird somit das große Ball-Wochenende bereits am Freitag im Marmorsaal der international renommierten Kellerei eingeleitet − mit Live-Bands, Überraschungsgästen aus der Welt der Athleten und allen, die sich auf das Großereignis einstimmen wollen. Im Unterschied zu der beliebten Sektnacht, die jedes Jahr viele Besucher zu Henkell & Co. zieht, ist dieser Abend auch eine Hommage an den Sport. Musik und Tanz wechseln sich mit sportlichen Einlagen ab - ein rauschendes Fest im Zeichen der Spitzensportler.

Einen Tag später, am 6. Februar, findet dann der 46. Ball des Sports − das Ball-Highlight des Jahres − der Stiftung Deutsche Sporthilfe wieder auf dem Bowling Green und im Kurhaus statt. Bundespräsident Joachim Gauck besucht erstmals in seiner Amtszeit den Ball des Sports, deren Schirmherr das deutsche Staatsoberhaupt traditionell ist. Die Gala, die seit vielen Jahren hier bei uns in Wiesbaden stattfindet, ist die erfolgreichste Benefiz-Veranstaltung im europäischen Sport. Die Sporthilfe dankt damit für das Engagement und motiviert zu weiterer Unterstützung der seit über 45 Jahren bestehenden privaten Sportförderung in Deutschland. Traditionell ist der Ball ein Spitzentreffen von aktuellen und ehemaligen Athleten mit Prominenz aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien. Auch 2016 werden wieder rund 1.600 geladene Gäste erwartet. Beim Countdown für Rio mit Sport- und Showprogramm stehen die Aktiven im Mittelpunkt - über 100 Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, Paralympics, Welt- und Europameisterschaften werden der Sporthilfe-Einladung in die hessische Landeshauptstadt folgen.

Wussten Sie eigentlich, dass die Deutsche Sporthilfe als private Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 1967 bis heute über 47.000 deutsche Sportlerinnen und Sportler mit insgesamt etwa 410 Millionen Euro unterstützt hat? 90 Prozent aller bundesdeutschen Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie paralympischen Wettbewerben wurden von Athletinnen und Athleten gewonnen, die von der Sporthilfe gefördert wurden. Aktuell unterstützt die Deutsche Sporthilfe 3.800 Sportler und 600 Internatsschüler in über 50 Sportarten und leistet so einen entscheidenden Beitrag zur Vielfalt und Leistungsfähigkeit des deutschen Sports.

Ich freue mich darauf, dass Wiesbaden im Februar erneut Gastgeber zugunsten des deutschen Sports ist. Und ich freue mich auf ein spannendes, abwechslungsreiches und interessantes Sportjahr − mit den Höhepunkten der Olympischen Spiele im August und der Paralympischen Spiele im September.

Herzlichst Ihr

Sven Gerich
Oberbürgermeister

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